Das Medizinkonzept der Kplus Gruppe

Aktuelle Struktur des Versorgungsgebietes

Solingen - Kreis Mettmann - Düsseldorf - Wuppertal - Remscheid

Aktuell betreibt die Kplus Gruppe drei Krankenhäuser im sogenannten Versorgungsgebiet 1:

  • das St. Josef Krankenhaus in Haan,
  • das St. Josefs Krankenhaus in Hilden und
  • die St. Lukas Klinik in Solingen.

In der Stadt Solingen gibt es zwei weitere Krankenhäuser. Das Städtische Klinikum Solingen und das Krankenhaus Bethanien. Damit zählt Solingen die meisten somatischen Betten pro 100.000 Einwohner (677 Betten).

Im Kreis Mettmann hingegen, in dem die Gesellschafter der Franziskaner zu Olpe, kurz GFO, das St. Martinus Krankenhaus in Langenfeld betreiben gibt es lediglich 320 Betten pro 100.000 Einwohner.

Das Stadtgebiet Solingen ist also von den Solinger Kliniken gut versorgt, die Versorgung im südlichem Kreis Mettmann ist aufgeteilt unter den Krankenhäusern Hilden, Haan und Langenfeld. Diese Krankenhäuser liegen zudem innerhalb einer Fahrzeit von maximal 20 Minuten zueinander.

Entferung und Fahrzeit zwischen den einzelnen Standorten

Was beinhaltet das medizinische Konzept?

Wir investieren in die Zukunft

Neuerungen und Veränderungen

Ein Blick auf die Investitionsbedarfe der Krankenhäuser in den kommenden Jahren zeigt einen deutlichen Finanzierungsbedarf der beiden Notfallkrankenhäuser in der Stadt Solingen. Eine Sanierung des Standortes St. Lukas Klinik ist wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll, ein Neubau ist auf Grund der Nähe zum Naturschutzgebiet Ohligser Heide ebenso nicht wirtschaftlich realisierbar. Dies führt zur Überlegung, die Leistungsbereiche der St. Lukas Klinik an andere Krankenhausstandorte der Kplus Gruppe zu verlagern.

Ganz konkret bedeutet das: Im Laufe der kommenden vier Jahre planen wir in Hilden einen Anbau zu realisieren und eine Sanierung bestehender, teilweise ungenutzter Gebäudeteile durchzuführen und dann mit nahezu allen heutigen Abteilungen und Teams aus der St. Lukas Klinik Solingen dorthin umziehen. Dies betrifft die Neurologie und überregionale Stroke Unit, die Innere Medizin, Onkologie und Hämatologie, Chirurgie und Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie sowie alle Funktionsbereiche, Stationen, OP, Intensiv, ZAE und die Fachabteilung der Anästhesie. Die Geriatrie soll nach Langenfeld an das St. Martinus Krankenhaus umziehen.

Das medizinische Konzept kann auch eine Antwort auf die Anforderungen der anstehenden Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen sein. Nach dem Willen der Politik sollen sich die Krankenhäuser weiter spezialisieren und gleichzeitig sicherstellen, dass die Bürger in Notfällen schnell eine spezialisierte Klinik erreichen können.

 

Wenn jemand entscheidet, dann wir.

 

Insbesondere mit Blick auf den anhaltenden Fachkräftemangel in Pflege-, Funktions- und Ärztlichen Diensten ist das gemeinsame Ziel, mit klaren Strukturen, qualitativen Spezialisierungen und investitionsstarken Häusern für alle heutigen und zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Angebote zu erhalten und weitere zu schaffen.

Dabei soll allen verbliebenen Standorten die Möglichkeit und Sicherheit gegeben werden, ihre Spezialisierungen auszubauen, um somit für das Versorgungsgebiet die bestmögliche und erreichbare stationäre Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Dies gilt insbesondere für diejenigen Leistungsbereiche, welche heute schon zwischen den Krankenhäusern und Trägern geteilt und gemeinsam erbracht werden. Ferner sollen die Standorte wirtschaftlich verantwortlich in Zukunft betreibbar bleiben.

Wie wir das schaffen?

Das St. Josefs Krankenhaus in Hilden erhält einen Anbau

Die Bedeutung für die einzelnen Leistungsbereiche

Aufteilung der zukünftigen Leistungsbereiche, Ansprechpartner und Zeitplan

Wir wollen das Gute mitnehmen

Sie stellen sich mit Sicherheit die Frage: "Was passiert mit meiner Abteilung?".

Hier finden Sie alle Informationen gebündelt für Ihren Leistungsbereich.

Die St. Lukas Klinik ist heute ein leistungsstarkes und hochspezialisiertes Krankenhaus, das überregionale Gesundheitsversorgung erfolgreich und mit höchster Qualität anbietet. Dies ist ausschließlich ein Verdienst aller Mitarbeitenden und wird nach einem Umzug weiterhin so sein, da die Teams weitestgehend bestehen bleiben.

Der Kplus Gruppe ist es wichtig, Fachkräften langfristige Perspektiven zu geben. Wenn wir unsere Kräfte bündeln, ist die Belastung für einzelne geringer. In der Größe der Teams liegt der entscheidende Vorteil für Mitarbeitende in Zeiten von Fachkräftemangel. Zudem wollen wir die Personalentwicklung deutlich voranbringen.

Unsere Behandlungsqualität lässt sich nochmals verbessern, wenn wir unsere Schwerpunkte ausbauen und ergänzende Angebote schaffen. Dies erweitert auch die Einsatzmöglichkeiten, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in allen Berufsgruppen.

Es besteht kein Zweifel daran, dass moderne Räume und eine umfassende technische Ausstattung gut für die Genesung von Patientinnen und Patienten ist. Sie sind insbesondere auch eine Motivation für unsere Mitarbeitenden. Deswegen investieren wir dort wo es mit Blick auf die medizinische Erreichbarkeit und eine langfristige wirtschaftliche Stabilität sinnvoll ist.

Größere Teams und Leistungsspektren ermöglichen es uns, Personal- und Strukturvorgaben schneller und sicherer einzuhalten. Damit erreichen wir eine bessere Versorgungsqualität und sicherlich auch eine höhere Zufriedenheit bei uns und unseren Patientinnen und Patienten.


„Ich kann allen an dieser Stelle versichern, die Versorgung ist weiterhin – auch in Solingen – sichergestellt. Wir schließen in einigen Jahren ein Gebäude. Dieselben Ärzte und Pflegekräfte werden dieselben Behandlungen ein paar Kilometer weiter in Hilden und Langenfeld erbringen“

Andreas Degelmann

Eine bessere Versorgung der Patienten und Patientinnen

Was bedeutet das medizinische Konzept für die St. Lukas Klinik?

Für ein Krankenhaus ist es äußerst relevant, dass es eine Größe hat und entsprechende Expertise aufbauen kann, die die perfekte medizinische Leistung für den Patienten darstellt. Die hochspezialisierten Fachabteilungen der St. Lukas Klinik sollen in einigen Jahren nach Hilden und Lagenfeld verlegt werden. Dieselben Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte erbringen dieselben Behandlungen. Zukünftig eben nur wenige Kilometer entfernt.

Wie sichern wir die Schlaganfallversorgung in Solingen und dem südlichen Kreis Mettmann?

Mit einem Umzug der Neurologie nach Hilden wird die medizinische Versorgung im südlichen Kreis Mettmann deutlich verbessert und bleibt im Stadtgebiet Solingen im gleichem Maße erhalten wie bisher. Die neurologische Akutbehandlung im Stadtgebiet Solingen wird zudem noch einmal gestärkt, indem zunächst die St. Lukas Klinik eine Nebenbetriebsstätte am Städtischen Klinikum Solingen eröffnet. Diese Nebenbetriebsstätte würde nach dem Umzug Teil der Neurologischen Abteilung des St. Josefs Krankenhaus in Hilden und die heutigen neurologischen Behandlungen des Klinikums übernehmen. Die Neurochirurgie bleibt am Städtischen Klinikum Solingen und ist als Teil des Neurozentrums mit der überregionalen Stroke Unit, der Neurologie und der Neuroradiologie des Partners radprax an den Standorten der Kplus Gruppe verbunden.

Dadurch verbessern wir, beispielsweise bei einem Schlaganfall, die schnelle Versorgung und Erreichbarkeit der Patienten und Patientinnen in Solingen im Vergleich zu heute nochmals deutlich.

Zukünftige Leistungserbringung der Krankenhäuser im Überblick

Klar strukturiert - qualitativ spezialisiert

Welche Leistungsbereiche und Leistungsgruppen in welchem Krankenhaus angeboten werden
Leistungsgruppe Klinikum Solingen St. Josef Haan St. Josefs Hilden St. Martinus Langenfeld
Allgemeine Innere Medizin x x x x
Komplexe Gastroenterologie x x x x
Komplexe Nephrologie x      
Komplexe Diabetologie/ Endokrinologie   x    
Komplexe Pneumologie        
Leukämie und Lymphome x   x  
EPU/Ablation x      
Interventionelle Kardiologie x      
Kardiale Devices x   x  
Allgemeine Chirurgie x x x x
Bauchaortenaneurysma x x    
Carotis operativ/interventionell x x    
Komplexe periphere arterielle Gefäße x x    
Endoprothetik Hüfte x x   x
Endoprothetik Knie x x    
Revision Hüftendoprothese   x    
Revision Knieendoprothese   x    
Wirbelsäuleneingriffe x x   x
Thoraxchirurgie        
Lebereingriffe x   x  
Ösophaguseingriffe        
Pankreaseingriffe x   x  
Tiefe Rektumeingriffe x   x  
MKG     x  
Urologie x     x
Allgemeine Frauenheilkunde x   x x
Ovarial-CA x   x x
Senologie x   x x
Geburtsklinik x   x x
Perinatalzentrum Level 2 x      
Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin x      
Kinder-Hämatologie und -Onkologie - Leukämie und Lymphome        
HNO x   x (BA)  
Neurochirurgie x      
Allgemeine Neurologie x (Nebenbetrieb)   x  
Stroke Unit x (Nebenbetrieb)   x  
Geriatrie x     x
Palliativmedizin x      
         
Leistungsgruppe Klinikum Solingen St. Josef Haan St. Josefs Hilden St. Martinus Langenfeld

Die beschriebenen Maßnahmen zur Zentralisierung tragen zu einer wesentlich besser strukturierten Versorgung bei, alle beteiligten Träger bauen dabei im Sinne der neuen Krankenhausplanung Doppelstrukturen ab und bündeln medizinisch zusammenhängende Fachgebiete.

Andreas Degelmann

Geschäftsführer (Sprecher)

Telefon 02 12/7 05-1 27 01

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