Beratung und Service

Seit 1996 besteht das Pflegeversicherungsgesetz, das unter anderem die Verfahrensweise einer Heimaufnahme regelt. Mit der Heimaufnahme ist ein umfangreicher Verwaltungsaufwand verbunden. Folgende Unterlagen sind im Falle eines Umzugs in ein Pflege- oder Altenheim erforderlich:

  • Bestätigung über die Bedürftigkeit der vollstationären Pflege (Heimbedürftigkeit) durch den medizinischen Dienst der Pflegekassen; bei Aufnahme aus einem Krankenhaus setzt sich der soziale Dienst des Krankenhauses mit dem medizinischen Dienst der Pflegekassen in Verbindung.
  • Unterlagen über Finanzen (siehe auch unter Kosten)
  • Krankenversicherungskarte
  • Personalausweis
  • ggf. Schwerbehindertenausweis
  • Kopie des Betreuerausweises bei einer bestehenden amtsgerichtlichen Betreuung
  • Vollmachten (z. B. Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung)

Sollten weitere Unterlagen erforderlich sein, werden Sie unsere Mitarbeiter in den Einrichtungen informieren. Die Heimentgelte setzen sich aus drei Bestandteilen zusammen: Die Pflegevergütung ist abhängig von der Einstufung des Bewohners durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Unterkunft und Verpflegung sind unabhängig von der Einstufung jeweils gleich. Die Investitionskosten für ein Einzel- oder Doppelzimmer entnehmen Sie bitte der Aufstellung. Die Abrechnung erfolgt tagesgenau.

Bei einem persönlichen Beratungstermin zeigen wir Ihnen gerne unser Haus und stellen Ihnen unser Leistungsangebot vor. Wir beraten Sie zu all Ihren Fragen, wie etwa zur Pflegeversicherung, zur Sozialhilfe oder zum Pflegewohngeld. Sie erreichen Karin Bayerl, Mitarbeiterin in der Zentralen Bewohnerverwaltung, telefonisch unter 02 12/70 67-1 07.