Wohnen und Leben

Im St. Albertus Altenheim wurde das Konzept der so genannten "Stadtmöblierung" umgesetzt. Grundlegende Idee war die Schaffung von Wohnstraßen und Häuserzeilen im Bereich der Bewohnerzimmer mit Plätzen zum Verweilen in den offenen Aufenthaltszonen. Die Gestaltung in einer Abfolge von Farbfeldern, die in ein übergeordnetes Farbleitsystem integriert sind, schafft unterschiedliche Atmosphären —sonnig, ruhig und kühl.

Ausstattung

Die „Stadtmöblierung“ z. B. mit Uhren, Laternen, Straßenschildern schafft eine ansprechende Atmosphäre mit einprägsamen Informationspunkten. Damit wird die Orientierung von Bewohnern mit eingeschränkter Wahrnehmung (z. B. Sehschwächen) und für Demente gefördert. Der Einsatz von haptischen, visuellen und akustischen Objekten und Elementen unter Verwendung von Materialien, die den Bewohnern aus dem Alltag bekannt sind, schaffen Möglichkeiten zum Erkunden, regen die Sinne an und fördern das Erinnerungsvermögen. Durch die Anregung des Bewegungs- und Erkennungsdranges und die wohnliche Atmosphäre in den Aufenthaltsbereichen wird das Wohlbefinden der Bewohner gesteigert.

Die Zimmer zeichnen sich gleichermaßen durch Zweckmäßigkeit und Behaglichkeit aus. Die etwa 26 Quadratmeter großen Einzelappartements werden in der Regel vom Haus möbliert, durch eigene Möbel- und Deko-Elemente kann die Wohnlichkeit aber gern mitgestaltet werden. Die Zimmer der Pflegestation sind als Doppelzimmer nach pflegerischen Gesichtspunkten ausgelegt und auf circa 26 Quadratmetern behaglich eingerichtet. Alle Zimmer im Wohn- und Pflegebereich haben eine eigene Nasszelle mit Dusche und WC. Die meisten haben eine Loggia und teilweise im Vorraum eine „Junggesellenküche”.

Jedes Zimmer verfügt über einen eigenen Telefonanschluss, ein eigener Apparat kann in der Verwaltung beantragt werden. Rundfunk- und Fernsehgeräte werden nicht vom Haus gestellt, es können eigene Geräte mitgebracht werden, sie müssen allerdings TÜV-geprüft sein. Sollten Ihre Antennenanschlüsse nicht in die vorhandenen Steckdosen passen, werden passende Anschlüsse gegen Erstattung der Kosten bereitgestellt. Bitte beachten Sie: Rundfunk- und Fernsehgeräte sind bei der GEZ anzumelden.

Selbstverständlich sind alle Wohnbereiche an die Notrufanlage angeschlossen. Der Nachtdienst gibt die Sicherheit, dass jederzeit eine qualifizierte Pflegekraft erreichbar ist. Die Haustürklingel wird über die Rufanlage geschaltet. Gleichzeitig ist die Notrufanlage in den Zimmern so geschaltet, dass die zuständige Schwester jederzeit erreicht werden kann.

Der lichtdurchflutete Wintergarten wurde im Sommer 2006 eingeweiht. Seither wird der barrierefreie Raum vielfältig genutzt: Man trifft sich zum Spiel, nutzt die Angebote der mobilen Küche zum gemeinsamen Mittagessen oder genießt einfach nur die Sonne und den Ausblick aufs Grüne.

Beschäftigungsangebote und Freizeitgestaltung

Aktiv bleiben...
- das soll möglichst lange das Ziel für unsere Bewohner im St. Albertus Altenheim sein: Für jeden soll die Selbstverantwortlichkeit für sein Leben, seine Wünsche und Bedürfnisse so lange wie möglich erhalten bleiben. Wir bieten notwendige Hilfestellungen an, wollen aber niemanden bevormunden.

Im St. Albertus Altenheim haben Sie vielfältige Möglichkeiten, Ihre Zeit selbst zu gestalten. Ob in der „Guten Stube”, dem gemütlichen Freizeittreff mit täglichen Aktivitäten wie Gedächtnistraining, Bingo, Quiz oder Konzerten, ob bei der Seniorengymnastik oder beim gemeinsamen Backen oder Singen. Wer sich gern im Freien bewegt, kann sich in Gesellschaft Gleichgesinnter oder mit Besuchern bei Spaziergängen in die schöne Umgebung, z.B. beim Besuch des Naturguts Ophoven an der Natur erfreuen.

Der Soziale Dienst des Hauses bietet Betreuung und Beschäftigung für alle Bewohner. Entscheidend sind immer die individuellen Bedürfnisse des Menschen. So gibt es spezielle Angebote für demenziell Erkrankte und Einzelbetreuungen.

Unsere über das Jahr verteilten Hausfeste wie Gartenfest, Albertusfeier oder Geburtstagsfeiern bieten weitere Abwechslung und die Möglichkeit, Freunde und Verwandte mit ins Haus zu bringen. Höhepunkt im Veranstaltungsreigen ist das jährlich im Juni stattfindende Gartenfest. Meist scheint zu diesem Termin die Sonne — und wenn dies einmal nicht der Fall ist, tut das der guten Stimmung keinen Abbruch. Ein buntes Programm auf der Bühne oder im Saal, musikalische Untermalung, die Jung und Alt das Tanzbein schwingen lässt, viele Überraschungen und Gaumenfreuden lassen das Stimmungsbarometer schnell steigen.