Pflege

Immer mehr Menschen erkranken an einer Form der Demenz. Daraus resultieren wachsende Anforderungen an eine fachgerechte Betreuung - eine große Herausforderung für die Mitarbeiter des Altenzentrums. Die Demenzkrankheit zeichnet sich durch Störungen der Gedächtnisfunktionen und der intellektuellen Leistungen aus, die den Erkrankten an einer „normalen" Interaktion mit der Umgebung hindern und ihn in seinen alltäglichen Aktivitäten beeinträchtigen. Orientierungs- und Wahrnehmungsstörungen, Beeinträchtigungen der Handlungssteuerung, sprachliche Defizite sowie die Unfähigkeit, neue Informationen aufzunehmen, nehmen im Verlauf der Krankheit zu. Den Betroffenen fällt es zunehmend schwerer, an der so genannten „realen Welt" teilzunehmen. Die Folge ist, dass sie sich in ihren Gedanken und Gefühlen in eine „eigene Welt" zurückziehen, die überwiegend von Erinnerungen geprägt ist. Den dementiell erkrankten Menschen in dieser „eigenen Welt" zu begegnen, sie auf dem Weg der Verlusterfahrung zu begleiten und ihnen dabei ein größtmögliches Maß an Wohlbefinden und Lebensqualität zu ermöglichen, sehen wir als unsere Aufgabe.