Details

Januar 2020

St. Josef Krankenhaus Haan: Tina hilft dank Förderverein

Es ist eine Kette der Unterstützung. Der Förderverein des Haaner Krankenhauses hat für 8600 Euro den Liege-Lift-Rollstuhl "Tina" angeschafft. Allein 2000 Euro steuerten die Eheleute Gerd und Karin Schmitz bei.

Bei der Übergabe des Liege-Lift-Rollstuhls waren dabei (v.l.): Rolf Möllemann-Gronau (Stationsleiter für Anästhesie, Intensivstation und OP), Willi Lehwald (Vorstand Förderverein), Chefarzt Dr. Henning Henke, Karin Schmitz, Genia Bahl (Pflegedirektorin), Friedhelm Rüffer (Vorsitzender Förderverein), Marlies Goetze (Geschäftsführerin Förderverein), Gerd Schmitz und Dr. Clemens Kehren (Chefarzt der Anästhesie). Den Liege-Lift-Rollstuhl testete Praktikant Jean-Pierre Brongkoll. Foto: Förderverein St. Josef Krankenhaus

Ohne Unterstützung geht es nicht. Das gilt für das Haaner St. Josef Krankenhaus, seine Patientinnen und Patienten, sein Ärzteteam und natürlich auch das Pflegepersonal. Letzteres wird seit kurzem von „Tina“ unterstützt. So heißt das Modell des Liege-Lift-Rollstuhls, den der Förderverein des Krankenhauses jetzt mit finanzieller Unterstützung von Gerd und Karin Schmitz den Schwestern und Pflegern der Intensivstation übergeben hat. „Das ist bereits das dritte Mal, dass wir von den Eheleuten Schmitz bei einer Anschaffung für das Krankenhaus unterstützt werden. Herzlichen Dank dafür“, sagte Fördervereinsvorsitzender Friedhelm Rüffer bei der Übergabe auf der Intensivstation. „Und es ist das zweite Mal, dass wir speziell das Pflegepersonal unterstützen.“
8600 Euro hat der Mobilisationsstuhl gekostet, davon haben die Eheleute Schmitz 2000 Euro übernommen. „Wir können damit vor allem Patientinnen und Patienten, die etwas schwerer sind, vom Bett liegend umbetten und in eine sitzende Position bringen, ohne dass der Patient dafür aufstehen muss“, erläuterte Chefarzt Dr. Henning Henke die Vorteile des Liege-Lift-Rollstuhls, mit dem bis zu 200 Kilogramm schwere Patientinnen und Patienten nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation das Sitzen wieder lernen oder sogar geduscht werden können. „Das ist rückenschonend für alle Beteiligten, denn ohne diesen Stuhl müssen wir die Menschen mit Muskelkraft bewegen“, sagt Stationsleiter für Anästhesie, Intensivstation und OP, Rolf Möllemann-Gronau.
Regelrecht begeistert von der Anschaffung und vor allem von der Arbeit des Fördervereins, der das Krankenhaus in den vergangenen Jahren mit insgesamt 174.000 Euro unterstützt hat, war der neue Chefarzt der Anästhesie, Dr. Clemens Kehren. „Dass es Fördervereine auch für Krankenhäuser gibt“, wusste ich nicht“, sagte Kehren, der vorher an der Uniklinik in Essen gearbeitet hat. „Die kenne ich nur aus der Schule meiner Kinder. Aber ich finde es sehr beeindruckend, dass sich Laien, also Menschen, die keine Ärzte oder Pfleger sind, sich für unsere Arbeit interessieren, mitmachen und Anteil nehmen. Vielen Dank dafür.“ Kehren sicherte zu, nicht nur beim Förderverein des Haaner Krankenhauses Mitglied zu werden, sondern, weil er auch für das Hildener Haus zuständig ist, ebenfalls dem dortigen Förderverein beizutreten. „Dann sind sie unser 195. Mitglied“, freute sich Rüffer über die Zusage. Denn erklärtes Ziel des Haaner Fördervereins für 2020 ist es, in diesem Jahr das 200. Mitglied aufnehmen zu können.

Wer den Haaner Förderverein mit einer Einzelspende oder einer Mitgliedschaft (20 Euro im Jahr) finanziell unterstützen möchte, meldet sich unter 02129/50030. Mehr Informationen zu den Fördervereinen gibt es auch hier.


Bildunterschrift: Bei der Übergabe des Liege-Lift-Rollstuhls waren dabei (v.l.): Rolf Möllemann-Gronau (Stationsleiter für Anästhesie, Intensivstation und OP), Willi Lehwald (Vorstand Förderverein), Chefarzt Dr. Henning Henke, Karin Schmitz, Genia Bahl (Pflegedirektorin), Friedhelm Rüffer (Vorsitzender Förderverein), Marlies Goetze (Geschäftsführerin Förderverein), Gerd Schmitz und Dr. Clemens Kehren (Chefarzt der Anästhesie). Den Liege-Lift-Rollstuhl testete Jean-Pierre Brongkoll (Praktikant). Foto: Förderverein St. Josef Krankenhaus



< 15 Gesundheits- und Krankenpfleger feiern bestandenes Examen