Details

Januar 2020

15 Gesundheits- und Krankenpfleger feiern bestandenes Examen

Auszubildende des St. Josef Krankenhauses Haan, des St. Josefs Krankenhauses Hilden, der St. Lukas Klinik Solingen sowie des St. Martinus Krankenhauses in Langenfeld haben die Prüfungen am Katholischen Bildungszentrum Haan gemeistert.

15 Auszubildende haben am Katholischen Bildungszentrum Haan bestanden. Die Kursleiter Christoph van de Loo (vorne links) und Stefanie Porres (rechts) gratulierten.

Drei Jahre lang haben sie auf diesen Tag hingearbeitet und feiern ihn jetzt gebührend: 15 Auszubildende haben ihre Prüfungen bestanden und dürfen sich fortan examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger nennen. Hinter ihnen liegen 2300 Stunden Unterricht im Katholischen Bildungszentrum Haan und 2800 Stunden Praxis im St. Josef Krankenhaus Haan, im St. Josefs Krankenhaus Hilden, der St. Lukas Klinik in Solingen oder dem St. Martinus Krankenhaus Langenfeld.

Der Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Mariä Empfängnis in Solingen und die anschließende Feier im Cobra Kulturzentrum standen unter dem Motto „Together – Hand in Hand“. „An diesem Tag sollen unsere frisch Examinierten die vergangenen anstrengenden Wochen vergessen und stolz auf ihren Erfolg sein“, sagt Schulleiter Christoph van de Loo. Denn die Auszubildenden mussten seit Dezember in drei Prüfungsabschnitten ihr Können und Fachwissen unter Beweis stellen. Auf die Klausuren folgten praktische und mündliche Prüfungen. „Die Gesundheits- und Krankenpflege ist ein anspruchsvoller Beruf. Wer ihn ausübt, übernimmt große Verantwortung für seine Patienten“, betont Christoph van de Loo. „Leider wird das oft verkannt. Es geht um viel mehr als Essen reichen und Körperpflege.“ Die Ansprüche in der Ausbildung sind hoch, aber mit mehr als 1000 Euro brutto monatlich wird sie auch überdurchschnittlich vergütet.

Darüber hinaus müssen sich Gesundheits- und Krankenpfleger nicht mit Zukunftssorgen plagen. Zum einen, weil die praxisorientierte Ausbildung den Übergang ins Berufsleben vereinfacht, zum anderen, weil examinierte Pflegekräfte auf dem Arbeitsmarkt überaus begehrt sind. Hinzu kommt, dass die Gesundheits- und Krankenpflege attraktive Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung bietet. Beispielsweise sind Spezialisierungen in verschiedenen Bereichen wie der Endoskopie, Intensivstation oder Hygiene möglich. Aber auch Leitungsfunktionen im Pflegebereich oder ein Studium können das Ziel sein.

Wer künftig eine Ausbildung in diesem Bereich absolviert, wird nach dem Examen allerdings nicht mehr als Gesundheits- und Krankenpfleger bezeichnet, sondern als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau. Denn seit diesem Jahr gibt es die generalistische Pflegeausbildung. Hierin sind die bisherigen Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege und der Altenpflege zusammengefasst. Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen können nach bestandenem Examen in allen Bereichen der Pflege verantwortungsvoll arbeiten. 

Wer Pflegefachmann oder Pflegefachfrau werden möchte, sollte sich zeitnah an das Katholische Bildungszentrum Haan wenden. „Im April und Oktober starten neue Kurse und wir haben noch freie Plätze“, berichtet Christoph van de Loo. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.kbz-haan.de.

 



< Andreas Degelmann ist Sprecher der Geschäftsführung der Kplus Gruppe