Details

August 2019

3. Hildener Gefäßtag am 4. September 2019

Beim 3. Hildener Gefäßtag am 4. September 2019 stehen Veränderungen der Venen im Mittelpunkt. Im Kplus Forum am St. Josefs Krankenhaus in Hilden spricht der Haaner Gefäßchirurg Dr. Udo Huberts über das nicht nur kosmetische Problem.

Krampfadern sind mehr als ein kosmetisches Problem. Über Ursache und Folgen, auch auch über mögliche Therapien spricht Gefäß-Spezialist Dr. Udo Huberts aus dem St. Josef Krankenhaus Haan beim 3. Hildener Gefäßtag.

Dr. Udo Huberts, Chefarzt und Leiter des Gefäßzentrums Rheinland Haan, referiert über Krampfadern und Besenreiser. Foto: Kplus Gruppe

Venenleiden liegen im Aufwärtstrend. „Krampfadern und vor allem ihre ‚kleinen Schwestern“ Besenreiser machen einen Großteil der Venenerkrankungen aus“, so Dr. Udo Huberts, Chefarzt der Gefäßchirurgie am St. Josef Krankenhaus Haan und Leiter des Gefäßzentrums Rheinland Haan. Angesichts der steigenden Lebenserwartung, aber auch anderer begünstigender Faktoren wie Bewegungsmangel und stehende beziehungsweise sitzende Berufstätigkeit werden in den nächsten Jahren weiter steigende Zahlen prognostiziert.

Durch ein schwaches Bindegewebe können die Venenwände im Laufe der Zeit schlaffer werden. „Von Krampfadern sind aber meist die Beine betroffen“, erklärt Dr. Udo Huberts. Das Blut müsse entgegen der Schwerkraft zum Herzen gepumpt werden. „Werden die Gefäße zu elastisch, staut sich das Blut an manchen Stellen.“ Die Folge: unschöne Besenreißer und Krampfadern. Allerdings geht es nicht allein um Schönheit. Aus den Besenreißern können sich ernsthafte medizinische Probleme entwickeln, die von Schwellungen der Beine über dauerhafte Hautveränderungen und Geschwüren bis hin zu einer tiefen Beinvenenthrombose reichen können. Schwere, müde oder schmerzende Beine können erste Anzeichen für einen Venenerkrankung sein. „Eine Ultraschalluntersuchung beim Gefäßchirurgen oder Phlebologen sichert die Diagnose letztlich“, sagt Dr. Udo Huberts.

So weit muss es nicht kommen. Es gibt Möglichkeiten, Krampfadern vorzubeugen oder die Folgen aufzuhalten. „Bewegung ist entscheidend“, sagt Dr. Udo Huberts. Die Muskeln unterstützen die Venentätigkeit. Auch die richtigen Kompressionsstrümpfe helfen, indem sie den Druck auf die Gefäße zu erhöhen. Daher wird auch Kompressionsexpertin Beate Kirchner von BSN Jobst über die richtige Versorgung sprechen. Eine kostenlose Messung der Venenfunktion wird nach den Vorträgen und der Diskussion ebenfalls angeboten. Der Eintritt zum 3. Hildener Gefäßtag im Kplus Forum Hilden am St. Josef Krankenhaus ist frei.
 




3. Hildener Gefäßtag
Krampfadern im Fokus
Mittwoch, 4. September 2019, 15 bis 18 Uhr
Kplus Forum Hilden am St. Josefs Krankenhaus

Vorträge
Krampfadern – nicht nur ein kosmetisches Problem
Vorbeugen – Erkennen – Behandeln
Dr. Udo Huberts
Chefarzt Gefäßchirurgie, St. Josef Krankenhaus Haan
Leiter Gefäßzentrum Rheinland Haan


Leitliniengerechte Versorgung von Venenerkrankungen mit Kompressionsstrümpfen – Abgrenzung von anderen Ödemerkrankungen
Beate Kirchner
BSN Jobst GmbH

Kostenlose Messung der Venenfunktion.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



< Examen bestanden: 38 Gesundheits- und Krankenpfleger feiern ihren Erfolg