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Juli 2019

Priv.-Doz. Dr. Dr. Martini wird neuer Chefarzt der MKG in Solingen

Er folgt auf Dr. Erich Theo Merholz, der nachh 33 Jahren in den Ruhestand gehen wird. Drei Monate werden die beiden Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der St. Lukas Klinik in Solingen gemeinsam leiten.

Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Martini leitet die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) der Solinger St. Lukas Klinik. Foto: Kplus Gruppe

Es ist ein schleichender Übergang. Nach 33 Jahren als Chefarzt der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) an der Solinger St. Lukas Klinik verabschiedet sich Dr. Erich Theo Merholz in den Ruhestand. Drei Monate wird er gemeinsam mit seinem Nachfolger, Privatdozent Dr. Dr. Markus Martini, die Geschicke leiten. Eine seltene Konstellation. „Sie bietet aber die Chance auf einen sehr kontinuierlichen Übergang“, sagt Krankenhaus-Direktor Johannes Wecker.

Privatdozent Dr. Dr. Markus Martini, der aus der Universitätsklinik Bonn nach Solingen wechselte, war Dr. Erich Theo Merholz‘ Wunschkandidat für seine Nachfolge. Dort war Martini Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie. „Er ist nicht nur ein sehr guter Operateur, sondern auch ein Organisationstalent“, attestiert Dr. Erich Theo Merholz seinem Nachfolger.

Die Erwartungen an den neuen Chefarzt sind hoch. Wolfram Bannenberg, Geschäftsführer der Kplus Gruppe, zu der auch die St. Lukas Klinik gehört: „Auch unter der neuen Leitung soll die MKG ein Leuchtturm in der Region bleiben, sie hat in ihrer Art ein Alleinstellungsmerkmal.“ Die Aufgabe nimmt der 51-jährige Privatdozent Dr. Dr. Martini gern an, schließlich habe das ihn unter anderem bewogen, an die St. Lukas Klinik zu wechseln. „Die Solinger MKG ist absolut auf dem Niveau von Uni Kliniken“, sagt der gebürtige Bad Honnefer. „Sowohl in technischer als auch in personeller Hinsicht.“ Den wachsenden Anforderungen zum Beispiel in der ambulanten Versorgung wolle er sich stellen. Dabei dürfe der Patienten kein Wirtschaftsgut werden. „Der menschliche Faktor ist genauso wichtig.“ Das Haus und die MKG werde das gut leisten können. Das entspreche, so Wolfram Bannenberg, der Haltung der katholischen Kplus Gruppe. Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit in der Versorgung alter und kranker Menschen zu vereinen.

Fachlich will Privatdozent Dr. Dr. Martini den eingeschlagenen Weg weiter voranschreiten. Die 3D-Technik soll weiter etabliert, die Implantologie ausgeweitet werden. Auch die Plastischen Chirurgie hat seine besondere Aufmerksamkeit. „Das Team hier ist exzellent aufgestellt.“ Gerade in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie könne man seine Wunden und Verletzungen nur schwer verbergen. Deshalb, so Privatdozent Dr. Dr. Martini, „geht es darum, Menschen ein unauffälliges Aussehen im Alltag zu verschaffen.“



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