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April 2019

Solingen: Caritas und Kplus verschenken „Rettung aus der Dose“

Die besten Ideen sind manchmal ganz simpel. Der Caritasverband Wuppertal/Solingen und die Kplus Gruppe maches mit der SOS-Dose ab sofort den Solingern leicht, für den Notfall gut gerüstet zu sein.

SOS-Hilfe aus der Dose: Mit einem Datenblatt versehen wartet die Dose im Kühlschrank auf ihren Notfalleinsatz. Kplus Gruppe und Caritasverband verschenken

Man hat es selbst in der Hand. Die SOS-Dose kann Leben retten, davon sind Johannes Wecker, Cerstin Tschirner und Franziskus von Ballestrem (alle Kplus Gruppe) sowie Dr. Christoph Humburg, Susanne Bossy und Reiner Keßler vom Caritasverband Wuppertal/Solingen überzeugt. Foto: Uli Preuss

3000 Dosen stehen bereit. In ihnen ein Datenblatt, auf dem man wichtige persönliche Informationen dokumentiert: Erkrankungen, Medikamente, Allergien, Unverträglichkeiten aber auch Angaben zu Personen, die im Notfall zu informierten sind. Aufschluss gibt das ausgefüllte Datenblatt auch darüber, ob eine Patientenverfügung vorliegt und wo diese aufbewahrt wird. Selbst an die Frage, ob im Haushalt ein Haustier zu versorgen ist, wurde gedacht.
„Die SOS-Dose wird mit dem ausgefüllten Datenblatt im Kühlschrank aufbewahrt. Denn in jedem Haushalt ist der Kühlschrank schnell zu finden“, erläutert Reinhard Keßler, Referatsleiter für Pflege und Hospiz beim Caritasverband. In Wuppertal hat die Caritas bereits 5000 solcher Dosen verteilen können. Keßler: „Gerade für alleine lebende Personen bedeutet die Dose ein Stück Sicherheit.“ Damit die Dose auch bestimmt von Helferdiensten gefunden wird, macht ein Aufkleber an der Innenseite der Haus- oder Wohnungstür und ein zweiter auf der Kühlschranktür auf die Existenz der SOS-Dose aufmerksam.
„Für uns als Krankenhaus ist es sehr hilfreich, wenn mit dem eingelieferten Notfallpatienten gleich wichtige Informationen zur Verfügung stehen“, betont Johannes Wecker, Krankenhaus-Direktor der St. Lukas Klinik. Und auch Caritasdirektor Dr. Christoph Humburg und Franziskus von Ballestrem, Bereichsdirektor Senioren bei Kplus, sind sich sicher, dass die Dose im Ernstfall Leben retten kann.
Die SOS-Dosen, die die beiden katholischen Kooperationspartner übrigens kostenlos ausgeben, stehen an vier Stellen in Solingen zur Verfügung:
Bei der Caritas „Pflege und Hilfe zu Hause“, Neuenhofer Straße 127
In der Patientenaufnahme der St. Lukas Klinik, Schwanenstraße 132
In der Bereichsdirektion Senioreneinrichtungen der Kplus Gruppe, Langhansstraße 9-11
Bei der  Rechtlichen Betreuung der Caritas in der Hackhauser Straße 2

An diesen Ausgabestellen kann man sich auch beim korrekten Ausfüllen des persönlichen Datenblatts helfen lassen.



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