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April 2019

Traumberuf Chirurgin: Sofia besuchte beim Girls Day die St. Lukas Klinik

Notaufnahme statt Schulbank – Sofia Palazzolo hat den Girls‘ und Boys‘ Day genutzt, um herauszufinden, ob ihr Berufswunsch Ärztin wirklich zu ihr passt. Einen Tag lang hospitierte sie in der St. Lukas Klinik in Solingen.

Sofia Palazzolo durfte beim Girls' Day in der St. Lukas Klinik dem Assistenzarzt Hussein Abdulrahman in der chirurgischen Ambulanz über die Schulter schauen.

Noch dauert es ein paar Jahre, bis Sofia Palazzolo hoffentlich ihr Abiturzeugnis in den Händen halten wird – aber was sie dann machen möchte, weiß die 13-Jährige schon jetzt. Denn sie hat den Girls‘ und Boys‘ Day genutzt, um in der St. Lukas Klinik in Solingen ihren Traumberuf Chirurgin etwas besser kennenzulernen. Die Schülerin der Friedrich-Albert-Lange-Schule (FALS) begleitete einen Tag lang den Assistenzarzt Hussein Abdulrahman in der chirurgischen Ambulanz und ist begeistert: „Der Tag war sehr spannend und ich konnte in vielen Situationen mit dabei sein. Herr Abdulrahman hat mir alles genau erklärt und den Arbeitsalltag eines Chirurgen in der Notaufnahme nähergebracht.“ Beispielsweise durfte Sofia den Ärzten beim Nähen von Wunden über die Schulter schauen und erlebte in der Zentralen Aufnahmeeinheit mit, wie Notfälle eingeliefert wurden. Während manch anderer die Aufregung einer Notaufnahme lieber meidet und den Blick von Wunden abwendet, hatte die Praktikantin damit gar kein Problem. Im Gegenteil – weil es ihr so gut gefallen hat, plant sie, ein dreiwöchiges Schulpraktikum im nächsten Jahr wieder in der Chirurgie der St. Lukas Klinik zu absolvieren. „Ich finde es schön, dass mir die Klinik ermöglicht hat, den Girls‘ und Boys‘ Day hier zu verbringen und mir ein Bild vom späteren Berufsleben zu machen“, freut sich Sofia Palazzolo. 

Der Girls‘ und Boys‘ Day wird von den Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Bildung und Forschung und Verbänden aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft organisiert. Er soll Mädchen und Jungen ermöglichen,  Berufe kennenzulernen, die noch immer durch Geschlechterklischees geprägt sind.



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