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Dezember 2018

St. Lukas Klinik: Pflegedienst spendet für Solingen hilft

Im sechsten Jahr bleiben nun schon die „Bunten Teller“ leer. Auf Wunsch des Pflegeteams wird der Gegenwert der Süßigkeiten – 1.500 Euro - gespendet. In diesem Jahr wird der Verein „Solingen hilft“ und damit die Flüchtlingsarbeit um den Vorsitzenden Dr. Christoph Zenses und seinen Stellvertreter Uli Preuss unterstützt.

Dr. Christoph Zenses (6.v.) wird im Frühjahr voraussichtlich wieder im Camp Moria auf Lesbos sein, um den dort lebende Flüchtlinge wichtige ärztliche Hilfe zukommen zu lassen. Mit der Spende der Pflegekräfte der St. Lukas Klinik will er über den Verein Solingen hilft Medikamente und Hilfsmittel kaufen.

Die Bunten Teller bleiben leer. Statt dessen haben sich die Schwestern und Pfleger der Solinger St. Lukas Klinik entschieden, den Gegenwert für die Flüchtlingsarbeit des Vereins Solingen hilft zu spenden. Die Vorsitzenden Dr. Christoph Zenses (6. v.l.) und Uli Preuss (2. v.l.) freuen sich über den Betrag von 1.500 Euro. Foto: Kplus Gruppe

Rund 300 Pflegekräfte sorgen sich in der St. Lukas Klinik um das Wohl ihrer Patienten. Aber sie wollen auch denjenigen helfen, deren ärztliche und pflegerische Versorgung nicht gesichert ist. „Deshalb hat der Pflegedienst entschieden, in diesem Jahr über den Verein Solingen hilft die Arbeit von Dr. Christoph Zenses zu unterstützen“ sagt Jens H. Robra, Pflegedirektor der St. Lukas Klinik. Dr. Christoph Zenses ist niedergelassener Internist in Solingen und war bereits mehrfach sowohl auf der Seawatch 2 im Mittelmeer unterwegs als auch im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Im Frühjahr wird er voraussichtlich wieder in Griechenland sein. „Die medizinische Versorgung in Moria ist katastrophal, die Lebensumstände erschreckend“, sagt der 58-jährige Internist. Über den Verein Solingen hilft, den er gemeinsam mit Mitstreitern wie dem Solinger Journalisten Uli Preuss gegründet hat, wird das Geld des Pflegeteams der St. Lukas Klinik eine wichtige Unterstützung sein.
„Es ist ein wunderbares Gefühl in einer Stadt zu leben, in der sich die Bürger für andere verantwortlich fühlen, denen es nicht so gut geht“, sagt Uli Preuss. „Die Haltung zählt für mich fast mehr als die Spende selbst.“ Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Solingen hilft steht wie sein Partner Dr. Christoph Zenses seit Jahren für die Menschen ein, die verfolgt und benachteiligt sind. Der junge Verein Solingen hilft wurde erst im Spätsommer 2018 gegründet. „Wir wollen uns gemeinsam für die Schwachen einsetzen“, erklärt Dr. Christoph Zenses. Die Flüchtlingshilfe wird der Anfang sein. „Aber wir können uns auch andere – auch Solinger – Projekte vorstellen, die wir unterstützen wollen und werden“, ergänzt Uli Preuss.
Was genau mit der Spende des Pflegeteams finanziert werden soll, wird entschieden, wenn Dr. Christoph Zenses im Frühjahr aus Griechenland zurückkehrt. „Wir sind absolut sicher, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird“, freut sich Jens H. Robra über das Engagement seines Teams.



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