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November 2018

St. Josefs Krankenhaus Hilden: Vier Ärzte informieren über Herzrhythmus-störungen

Was passiert, wenn der Herzschlag ins Stolpern gerät, ist eines der zentralen Themen beim Herztag in Hilden: Am Samstag, 24. November, 10 Uhr, referieren hier vier Experten im Kplus Forum Hilden am St. Josefs Krankenhaus. Anlass für die kosten- und anmeldefreie Veranstaltung sind die Herzwochen der Deutschen Herzstiftung, die unter dem Motto „Herz außer Takt“ stehen.

Chefarzt Dr. Generet (Foto) referiert gemeinsam mit Oberarzt Dr. Jona Gottfried Dreißig, Oberarzt Thomas Limper und Dr. Thomas Oikonomopoulos aus der Praxis für Kardiologie Hilden.

Was passiert, wenn der Herzschlag ins Stolpern gerät, ist eines der zentralen Themen beim Herztag in Hilden: Am Samstag, 24. November, 10 Uhr, referieren hier vier Experten im Kplus Forum Hilden am St. Josefs Krankenhaus. Anlass für die kosten- und anmeldefreie Veranstaltung sind die Herzwochen der Deutschen Herzstiftung, die unter dem Motto „Herz außer Takt“ stehen. In den Fokus rückt dabei mit dem Vorhofflimmern die häufigste Rhythmusstörung. 1,8 Millionen Deutsche sind davon betroffen. Zwar ist Vorhofflimmern nicht akut lebensbedrohlich, aber weil sich unbehandelt dabei häufig Blutgerinnsel bilden, löst es 15 Prozent aller Schlaganfälle aus. Die Symptome des veränderten Herzschlags können sich dabei stark unterscheiden. Während manche Betroffene über Schwäche, Luftnot und Angstgefühl klagen, spüren andere nichts dergleichen. 

„Allein in Hilden leiden statistisch gesehen mehr als 1200 Menschen unter Vorhofflimmern“, betont Dr. Klaus Generet, Chefarzt der Inneren Medizin am St. Josefs Krankenhaus Hilden. Er führt die Zuhörer ins Thema ein und erklärt, wann der unregelmäßige Herzschlag zum Risiko wird. Oberarzt Dr. Jona Gottfried Dreißig geht anschließend darauf ein, wie sich Vorhofflimmern bemerkbar macht und was ursächlich dafür ist. Der Therapie widmen sich Oberarzt Thomas Limper und der niedergelassene Kardiologe Dr. Thomas Oikonomopoulos aus der Praxis für Kardiologie Hilden. Thomas Limper zeigt Therapien mit Medikamenten und elektrischem Impulsen auf, Dr. Thomas Oikonomopoulos spricht über Kathetereingriffe.  

Vor allem Menschen ab 70 Jahren sind von Vorhofflimmern betroffen. Das Herz schlägt dabei anhaltend unregelmäßig und deutlich schneller als normal. Weil sich der Vorhof des Herzens nicht mehr richtig zusammenzieht, pumpt es pro Herzschlag weniger Blut in das Gefäßsystem. In Teilen des Herzens fließt das Blut deshalb deutlich langsamer, wodurch sich Gerinnsel bilden können, die dann durch den Körper wandern und eine Embolie oder  

einen Schlaganfall verursachen. Zu Vorhofflimmern kommt es beispielsweise durch Bluthochdruck, eine Herzmuskelschwäche, die koronare Herzkrankheit oder Diabetes.



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