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Juni 2018

Positives Fazit auf den "Tag der Hände" in den Krankenhäusern der Kplus Gruppe

In den vier Krankenhäusern der Kplus Gruppe stand im Mai und Juni wieder der "Tag der sauberen Hände" auf dem Programm. Mitarbeiter aber auch Besucher und Patienten sahen die Informationsaktion des Hygieneteams der Kplus Gruppe zum Thema "richtige Desinfektion der Hände" durchweg positiv.

Beim "Tag der Hände" im St. Remigius Krankenhaus Opladen an der Schwarzlicht-Box: Dr. Dirk R. Wassenberg, Chefarzt der Viszeral- und Thoraxchirurgie, und Gerda Reich, Hygienefachkraft der Klinik. Foto: Kplus Gruppe

Prüfender Blick: Beim "Tag der Hände" im St. Remigius Krankenhaus Opladen ließ sich unter anderem Dr. Dirk R. Wassenberg (li.), Chefarzt der Viszeral- und Thoraxchirurgie, von Gerda Reich (re.), Hygienefachkraft der Klinik, den Clou der Schwarzlichtboxen erklären. Foto: Kplus Gruppe

Elmar Klebert, leitende Hygienefachkraft der Kplus Gruppe, freut sich über die große Resonanz auf die Aktion im St. Josef Krankenhaus Haan, im St. Remigius Krankenhaus Opladen, im St. Josefs Krankenhaus Hilden sowie in der Solinger St. Lukas Klinik. An die 400 Besucher zählte das Hygiene-Team an den jeweiligen Informationsständen. In jedem Krankenhaus der Kplus Gruppe finden zwar regelmäßig Hygiene-Schulungen für das Personal statt: "Ein öffentlicher Aktionstag frischt dieses Wissen aber auf und sensibilisiert zudem Besucher und Patienten", erklärt Elmar Klebert den Sinn und Zweck des Aktionstages.

Der Hygiene-Experte bringt es auf den Punkt: "Die richtige Desinfektion der Hände ist der einfachste und sicherste Weg, um die Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden." Und das gilt vor allem für den klinischen Alltag. Als wichtige Faustformel gilt: Die Mindesteinwirkzeit des Mittels beträgt 30 Sekunden. "Diese Zeit muss man sich nehmen und dabei die Flüssigkeit sorgfältig in den Handinnenflächen und dem Handrücken verteilen", sagt Daniela Achenbach, Hygienefachkraft im St. Josef Krankenhaus Haan.

Entscheidend ist auch die Menge des alkoholischen Desinfektionsmittels: "Pro Desinfektion sollten es schon drei Milliliter sein – also eine gute Handvoll. Man darf auch zweimal auf die Dosierpumpe drücken", rät Moritz Kerlen, Hygienefachkraft in der St. Lukas Klinik. Warum? "Sonst werden Flächen ausgelassen", erklärt Natalie Commandeur, Hygienefachkraft für die beiden Leverkusener Krankenhäuser der Kplus Gruppe in Opladen und Wiesdorf.

Um genau solche Schwachstellen sichtbar zu machen, standen an den Aktionstagen zwei Schwarzlichtboxen für Mitarbeiter, Besucher und Patienten bereit. Damit ließen sich die jeweiligen Ergebnisse der Handdesinfektion ablesen. Den Trick daran erklärt Manuel Nischik, Hygienefachkraft im St. Josefs Krankenhaus Hilden: "Schwarze Ränder oder Punkte auf der Hand verraten unter Schwarzlicht die nicht ausreichend desinfizierten Stellen."

Sowohl bei den Klinik-Mitarbeitern, als auch bei vielen Besuchern, war der Aha-Effekt groß. Elmar Klebert betont: "Die richtige hygienische Händedesinfektion ist für die Gesundheit der Patienten, aber auch für die der Mitarbeiter und deren Angehörigen sehr wichtig." Deswegen gilt unter anderem der Grundsatz: Besucher sollten beim Betreten des Krankenhauses aber eben auch beim Verlassen die extra dafür aufgestellten Desinfektionsspender nutzen, um sich selbst und die Patienten nicht zu gefährden.

Elmar Klebert hat übrigens festgestellt, dass das Bewusstsein für die richtige Desinfektion der Hände im Krankenhaus stetig zunimmt. Einhelliges Ziel des Hygieneteams der Kplus Gruppe ist, dass die 30-Sekunden-Desinfektion der Hände "so alltäglich wie das Anschnallen im Auto" wird.



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