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Mai 2018

St. Remigius Krankenhaus unterstützt 5. Leverkusener COPD-Tag am 26. Mai 2018

Am Samstag, 26. Mai 2018, lädt die Leverkusener Selbsthilfegruppe "Atmen e.V." zum 5. Leverkusener COPD-Tag ein. Von 10 bis 16 Uhr gibt es Forum Leverkusen (Agam-Saal) unter dem Motto "Lebenslust trotz(t) Atemnot" ein abwechslungsreiches und informatives Programm zu dieser chronischen Lungenerkrankung. Die Schirmherrschaft des COPD-Tages hat Dr. Claudia-Münks-Lederer, Chefärztin der Inneren Medizin am St. Remigius Krankenhaus Opladen übernommen. Der Eintritt ist frei.

Das Team für den 5. Leverkusener COPD-Tag. Dr. Claudia Münks-Leder (links), Chefärztin der Inneren Medizin am St. Remigius Krankenhaus Opladen, hat die Schirmherrschaft übernommen.

Freuen sich auf den 5. Leverkusener COPD-Tag am 26. Mai 2018 im Forum Leverkusen: Schirmherrin Dr. Claudia Münks-Leder (li.), Chefärztin der Inneren Medizin am St. Remigius Krankenhaus Opladen, Josef Brandl, Gerd Wiegand, Oliver Heider und Elke Dubbel von der Selbsthilfegruppe "Atmen e.V.". Foto: Kplus Gruppe

"Treppen steigen, ein Stück mit dem Fahrrad fahren – was für gesunde Menschen normal ist, kann für COPD-Erkrankte zur Höchstbelastung werden", weiß die Chefärztin aus langjähriger Erfahrung. Die Atemnot mache sich im Frühstadium zumeist nur bei körperlicher Belastung bemerkbar. "Bei fortgeschrittener COPD haben die Betroffenen allerdings selbst im Ruhezustand das Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen." Die erfahrene Pneumologin weiß: "Wer schlecht Luft bekommt, vermeidet Anstrengungen." So drohe ein Teufelskreis aus eingeschränkter Belastbarkeit und dem Vermeiden körperlicher Aktivitäten. Damit wiederum gehen Muskelabbau und die Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems einher. Die Folge: Die COPD-Beschwerden werden schlimmer, die Lebensqualität sinkt.

Deswegen will Dr. Claudia Münks-Lederer im Schulterschluss mit der 47-köpfigen Selbsthilfegruppe "Atmen" beim Aktionstag das Bewusstsein für "COPD" (englisch: "chronic obstructive pulmonary disease") wecken: "COPD ist die einzige Volkskrankheit, die trotz allen medizinischen Fortschritts steigende Patientenzahlen verzeichnet", sagt die Chefärztin. Aufklärung und Mut machen, das hat sich Dr. Claudia Münks-Leder auf die Fahnen geschrieben: So wird es beim 5. Leverkusener COPD-Tag jede Menge fundierter Informationen über die Therapie-Möglichkeiten von COPD beispielsweise durch die Sauerstoff-Langzeit-Therapie geben.

Als Hauptursache für COPD gilt das Rauchen. Dazu kommen Risikofaktoren wie Passivrauchen, Umweltverschmutzung, das Einatmen von Gasen und Dämpfen beispielsweise am Arbeitsplatz.
Mit dem Motto "Lebenslust trotz(t) Atemnot" setzen die Organisatoren des 5. Leverkusener COPD-Tag auf Optimismus. Josef Brandl, Vorsitzender der 2004 gegründeten Selbsthilfegruppe "Atmen", geht im wahrsten Sinne des Wortes voran: Vor zwei Jahren stieg der COPD-Patient die Treppen des Kölner Doms hinauf: "Das nimmt mir keiner mehr", sagt der 65-Jährige, der schon neue Ziele hat: "Nach dem COPD-Tag nehme ich die Drachenburg in Königswinter in Angriff." 

Das Programm: 
10.15 Uhr Begrüßung
10.30 Uhr Vortrag: COPD/Lungenemphysem – was ist das?
11.05 Uhr Vortrag: Rehabilitation und Krankheitsbewältigung bei COPD
11.40 Uhr Vortrag: Atemtherapie bei COPD
12.40 Uhr Workshop: Lungensport
13.00 Uhr Konzert: Pneumissimo
13.25 Uhr Vortrag: Singen und COPD
13.50 Uhr Vortrag: Inhalationstherapie bei COPD
14.15 Uhr Vortrag: COPD und Sport
14.40 Uhr Vortrag: O2-Therapie bei COPD
15.05 Uhr Podiumsdiskussion
www.selbsthilfegruppe-atmen.de

Veranstaltungsort:
Forum Leverkusen, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen

Fakten zu COPD:
COPD = Chronic Obstructive Pulmonary Disease, deutsch: Chronisch einengende Lungenerkrankung
Sammelbegriff für Bronchitis mit Verengung (Obstruktion) der Lunge und Lungenemphysem.
Die Symptome bezeichnet man auch als AHA-Symptome: Auswurf, Husten, Atemnot.
Ursachen für die Verengung: Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus), Anschwellen der Bronchial-Schleimhaut (Ödem) und krankhaft erhöhte Schleimproduktion (Dyskrinie). 



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