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Oktober 2019

Spezialisten informieren im St. Remigius Krankenhaus Opladen über Divertikel

Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall und Unwohlsein – halten diese Symptome an, können sie ein Hinweis auf Ausstülpungen in der Darmwand sein. Über solche sogenannte Divertikel, ihre Folgen und mögliche Therapien informieren am Mittwoch, 30. Oktober, 18 Uhr, zwei Mediziner in der Cafeteria des St. Remigius Krankenhauses Opladen. Dr. Volker Groneck, Departmentleiter Gastroenterologie, spricht über konservative Behandlungsmöglichkeiten. Dr. Dirk R. Wassenberg, Chefarzt Viszeral- und Thoraxchirurgie, erklärt operative Therapien.

„Mehr als 50 Prozent der über 70-jährigen haben Divertikel“, sagt Dr. Volker Groneck. „Aber bei längst nicht allen, verursachen diese auch Beschwerden.“ Entzünden sich die Divertikel, sprechen Ärzte allerdings von einer Divertikulitis, die behandelt werden sollte. Bei einer leichten Entzündung können bereits leichte Kost und viel Flüssigkeit helfen, in schwereren Fällen kommt eine medikamentöse Therapie in Frage. Kommt es zu Komplikationen wie Abszessen oder Fisteln, wird eine Operation notwendig. Auch wenn es beispielsweise durch wiederholte Entzündungen zu Verengungen kommt oder die konservativen Therapien nicht anschlagen, muss operiert werden. „Ein gängiges Verfahren ist es, den betroffenen Teil des Darms zu entfernen und die beiden Enden neu zu vernähen“, erklärt Dr. Dirk R. Wassenberg. „Die Details zu den verschiedenen Therapien erläutern wir beim Patientenforum am 30. November.“



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