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Juni 2017

Große Resonanz auf den "Tag der sauberen Hände"

Im Mai und Juni stand an mehreren Terminen in den Krankenhäusern der Kplus Gruppe der „Tag der sauberen Hände“ auf dem Programm. Die Resonanz bei den Mitarbeitern aber auch bei Besuchern und Patienten auf die Informationsaktion des Hygieneteams der Kplus Gruppe war durchweg positiv.

Einsatz an der Schwarzlichtbox: An den Infoständen in den Krankenhäusern der Kplus Gruppe in Haan, Solingen, Hilden und Leverkusen (von oben nach unten) erklärten die Hygienefachkräfte, wie Hände richtig desinfiziert werden. Fotos: Kplus Gruppe

Elmar Klebert, leitende Hygienefachkraft der Kplus Gruppe bringt es auf den Punkt: "Die richtige Desinfektion der Hände ist der einfachste und sicherste Weg, um die Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden." Und das bezieht sich vor allem auf den klinischen Alltag. Deshalb gab es die Hygieneaktion "Tag der sauberen Hände" in der Solinger St. Lukas Klinik, im St. Josef Krankenhaus Haan, im St. Josefs Krankenhaus Hilden sowie in Leverkusen im St. Remigius Krankenhaus Opladen und im St. Josef Krankenhaus Wiesdorf.

An allen fünf Krankenhaus-Standorten gaben die Hygiene-Experten der Kplus Gruppe wichtige Tipps für Hygiene im Allgemeinen und im Besonderen für das erfolgreiche Desinfizieren der Hände. Beispielsweise beträgt die Mindesteinwirkzeit des Desinfektionsmittels mindestens 30 Sekunden. "Diese Zeit muss man sich nehmen und dabei das Desinfektionsmittel sorgfältig in den Handinnenflächen und dem Handrücken verteilen", sagt Daniela Achenbach, die als Hygienefachkraft für das St. Josef Krankenhaus Haan zuständig ist.

Die Menge des alkoholischen Desinfektionsmittels ist ebenfalls wichtig: "Pro Desinfektion sollten es schon drei Milliliter sein – also eine gute Handvoll. Man darf gerne auch zweimal auf die Dosierpumpe rücken", sagt Moritz Kerlen, Hygienefachkraft in der Solinger St. Lukas Klinik. Warum? "Sonst werden Flächen ausgelassen“, erläutert Natalie Commandeur, Hygienefachkraft für die beiden Leverkusener Krankenhäuser der Kplus Gruppe in Opladen und Wiesdorf. 

Um genau solche Schwachstellen sichtbar zu machen, standen an den jeweiligen Aktionstagen für mehrere Stunden zwei Schwarzlichtboxen am Informationsstand bereit. Damit ließen sich die jeweiligen Ergebnisse der Handdesinfektion ablesen. Den Clou an der "Blackbox" erklärt Manuel Nischik, Hygienefachkraft im St. Josefs Krankenhaus Hilden: "Schwarze Ränder oder Punkte auf der Hand verraten die nicht ausreichend desinfizierten Stellen." Sowohl bei den Klinik-Mitarbeitern, als auch bei vielen Besuchern und Patienten, war der Aha-Effekt entsprechend groß. "Der Schwarzlichteffekt ist tatsächlich sehr hilfreich. Man merkt sich das fürs nächste Mal", lautete das allgemeine Fazit.

Elmar Klebert kann das nur bestätigen und ergänzt: "Die richtige hygienische Händedesinfektion ist für die Gesundheit der Patienten, aber eben auch für die der Mitarbeiter und deren Angehörigen sehr wichtig." Deswegen gilt unter anderem die Faustformel: Besucher sollten beim Betreten des Krankenhauses aber eben auch beim Verlassen auf jeden Fall die extra dafür aufgestellten Desinfektionsspender nutzen, um sich selbst und die Patienten nicht zu gefährden. 



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