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März 2017

DGG bestätigt besondere Qualität des Gefäßzentrums Rheinland Haan

Gute Nachrichten aus dem St. Josef Krankenhaus Haan: Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) hat dem von Dr. Udo Huberts, Chefarzt der Gefäßchirurgie, geleiteten Gefäßzentrum Rheinland Haan erneut das Qualitätssiegel verliehen.

Ausgezeichnet: Dr. Udo Huberts, Chefarzt der Gefäßchirurgie im St. Josef Krankenhaus und Leiter des Gefäßzentrums Rheinland Haan.

Ansporn und Bestätigung zugleich: Dr. Udo Huberts, Chefarzt der Gefäßchirurgie im St. Josef Krankenhaus und Leiter des Gefäßzentrums Rheinland Haan freut sich über das Qualitätssiegel der DGG. Foto: Kplus Gruppe

“Für unsere tägliche Arbeit ist das Bestätigung und Ansporn zugleich”, freut sich Dr. Udo Huberts. Die erneute Rezertifizierung bescheinigt dem Gefäßzentrum Rheinland Haan die strukturellen Voraussetzungen, den großen Erfahrungsschatz und die hohe Qualität in der medizinischen und therapeutischen Versorgung – rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Das Gefäßzentrum Rheinland Haan ist somit eine von NRW-weit nur etwa 20 DGG-zertifizierten (bundesweit etwa 120) Gefäßabteilungen und ist im Kreis Mettmann und Solingen die einzige so ausgezeichnete Anlaufstelle bei Gefäßerkrankungen.

Wenn die Blutgefäße verkalken, wird es im wahrsten Sinne des Wortes eng. Denn Ablagerungen an der Gefäßwand können zu Durchblutungsstörungen führen. Wenn Blutgerinnsel an diesen Engstellen entstehen, besteht Verschlussgefahr. Jeder dritte Deutsche hat bereits mit 40 Jahren solche Verkalkungen. “Rauchen, Bluthochdruck, falsche Ernährung und zu wenig Bewegung spielen dabei eine Rolle”, erklärt Dr. Udo Huberts. Die Folgen sind Schlaganfälle, Herzinfarkte sowie Durchblutungsstörungen der Beine und Arme. Häufig sind gleich mehrere Organe betroffen.

Deshalb arbeitet im Gefäßzentrum Rheinland Haan ein Team aus Spezialisten für Gefäße, Diabetes, Nierenerkrankungen und Radiologie zusammen. In interdisziplinären Konferenzen werden die Therapieschritte abgestimmt. Genau diese besondere Qualität in der Versorgung hat die DGG nun erneut bestätigt. Zuvor wurden insgesamt 22 Kriterien überprüft – von der Höhe der Fallzahlen über Operationsergebnissen bis hin zur Qualität der Behandlungen. Der hohe Standard wurde einmal mehr auch bei der Notfallversorgung bei sogenannten Aneurysmen, lebensgefährlichen Aussackungen der Brust- und Bauchschlagader, bestätigt.

Das Zertifikat der DGG ist bis 2020 gültig. Auf keinen Fall wird sich das Team des Gefäßzentrums Rheinland Haan bis dahin ausruhen. Dr. Udo Huberts: “In drei Jahren steht die nächste Überprüfung an. Bis dahin werden wir selbst unsere schärfsten Kritiker sein.”

 Fakten:

  • Im Gefäßzentrum Rheinland Haan werden jährlich rund 1.000 Patienten stationär und etwa 2.500 Patienten ambulant behandelt.
  • Zusammen mit der Stroke Unit der Solinger St. Lukas Klinik, die ebenfalls zur Kplus Gruppe gehört, erfüllt das Gefäßzentrum Rheinland Haan den Versorgungsauftrag für Schlaganfallpatienten in Solingen und im Kreis Mettmann.




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