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Juli 2016

Diabetes und Durchblutungsstörungen der Beine – eine verhängnisvolle Affäre in Haan

Beim Informations- und Aktionstag des Gefäßzentrums Rheinland Haan am Samstag, 17. September 2016, geht es von 9.30-12.30 Uhr um eine wahrhaft verhängnisvolle Affäre: das folgenschwere Zusammenspiel von Diabetes und Durchblutungsstörungen der Beine. In der Aula des St. Josef Krankenhauses Haan stehen neben Fachvorträgen der Chefärzte Dr. Udo Huberts und Dr. Ingo Röhrig kostenlose Messungen der Beindurchblutung auf dem Programm. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Damit die Organe des menschlichen Körpers funktionieren, sind sie auf die ausreichende Versorgung mit Sauerstoff aus dem Blut angewiesen. Bei Durchblutungsstörungen können die betroffenen Organe Schaden nehmen. „Das kann langsam gehen und sogar ohne Beschwerden  passieren”, warnt Dr. Udo Huberts, der beim Gefäßtag zum Thema „Durchblutungsstörungen der Beine – Erkennen und Behandeln” referieren wird. Um Durchblutungsstörungen entgegenzuwirken, empfiehlt der Gefäß-Experte: „Übergewicht abbauen, regelmäßig bewegen, aufs Rauchen verzichten. Meist ist ein radikaler Lebenswandel nicht zu umgehen.”
Auch ein gut eingestellter Blutzucker ist eine wichtige Voraussetzung, um Durchblutungsstörungen und deren Folgen zu vermeiden. Diabetes-Experte Dr. Ingo Röhrig: „Veränderungen an den kleinsten Blutgefäßen sind typische Folgen eines langjährigen, schlecht eingestellten Diabetes mit erhöhten Blutzuckerwerten.” Welche Folgen das für den menschlichen Fuß und damit für die Beweglichkeit des Betroffenen  hat, wird er bei seinem Vortrag „Die Wunde am Fuß – ein gefährlicher Schauplatz des Diabetes” erläutern.
Beide Mediziner stehen anschließend für Fragen zur Verfügung.



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