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Juli 2016

Das KBZ Haan sorgt für Pflegenachwuchs: Die 48 „Mutigen" haben ihren Abschluss geschafft

48 Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger des St. Josef Krankenhauses Haan, des St. Josefs Krankenhauses Hilden, der Solinger St. Lukas Klinik sowie des St. Martinus Krankenhauses in Langenfeld haben ihr Examen bestanden. Die zur Kplus Gruppe gehörenden Krankenhäuser in Haan, Hilden und Solingen übernehmen 18, die Klinik in Langenfeld 4 der frisch Examinierten.

KBZ-Schulleiter Christoph van de Loo (ganz rechts) freut sich mit den frisch examinierten Gesundheits-  und Krankenpflegerinnnen und -pflegern

Geschafft: KBZ-Schulleiter Christoph van de Loo (ganz rechts) freut sich mit den frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnnen und -pflegern. Foto: Kplus Gruppe

In feiner Garderobe erschienen die ebenso glücklichen wie erleichterten Absolventen mit ihren Familien, Freunden und Ausbildern am Freitag (19. August 2016) zur Examensfeier. Die startete mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Wald in Solingen, wo bei strahlendem Sonnenschein natürlich erst einmal jede Menge Erinnerungsfotos gemacht wurden. Danach ging es samt Anhang zur Party in den Stadtsaal Wald.

Keine Frage: Nach der dreijährigen Ausbildung darf gefeiert werden. Immerhin haben alle zur Prüfung zugelassenen Auszubildenden – 34 Frauen und 14 Männer – bestanden.
„Mutig neue Spuren gehen" haben sich die Kurse 2013/2016 A und B als Motto gegeben. „Das passt gut", sagt Christoph van de Loo am Rande der Feier in Wald. Der Schulleiter des Katholischen Bildungszentrums Haan (KBZ), in dem die Schülerinnen und Schüler ihr theoretisches Rüstzeug bekommen, weiß: „Die Ausbildung und die Prüfungen erfordern Fleiß, Ausdauer und Mut."

2.300 Stunden Theorie und 2.800 Stunden Praxis in unterschiedlichen Bereichen des stationären und ambulanten Alltags haben die KBZ-Schüler gemeistert und mussten natürlich am Ende ihr Wissen in schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen unter Beweis stellen. „Alle Teile des Examens orientieren sich an typischen beruflichen Situationen, so dass Theorie und Praxis reibungslos in den beruflichen Alltag übertragen werden können", sagt Christoph van de Loo.

Der Effekt: Mit der Ausbildung am KBZ Haan sind die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger gut für ihre berufliche Zukunft gerüstet. Und die ist je nach Fachrichtung breit gefächert. Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten sich gerade in der Pflege. Christoph van de Loo: „Den Examinierten stehen viele Wege offen: Spezialisierungen beispielsweise für die Endoskopie, die Intensivstation oder die Hygiene und ein weiterführendes Studium sind ebenso möglich wie der Weg in eine Leitungsfunktion innerhalb des Krankenhauses."

Aber zunächst gelte es, Erfahrungen im Stationsalltag zu sammeln. Das sollte funktionieren: 8 (6 Frauen, 2 Männer) der Absolventen werden vom St. Josefs Krankenhaus Haan, 7 (4 Frauen, 3 Männer) von der St. Lukas Klinik in Solingen und 3 (1 Frau, 2 Männer) vom St. Josefs Krankenhaus Hilden übernommen und bleiben somit der Kplus Gruppe erhalten.

Im KBZ wird derweil weiter am Nachwuchs für die Pflege gearbeitet. Im September werden die nächsten 60 Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege beginnen. Schulleiter Christoph van de Loo: „Es geht nahtlos weiter." Für den nächsten Ausbildungsbeginn im Februar 2017 gibt es noch freie Plätze.  Christoph van de Loo: „Wir freuen uns über jede Bewerbung."



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