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Dezember 2015

Michaela Noll (MdB) besucht Wohnanlage für Senioren in Haan

Die Bundestagsabgeordnete für den Südkreis Mettmann, Michaela Noll, schaute bei ihrer „Visite“ in Haan auch bei der 89 Jahre alten Bewohnerin Gerda Schroer vorbei. Ein Treffen mit Überraschungen.

Erinnerungsfoto auf dem Balkon: Gerda Schroer (sitzend rechts) freut sich über den Besuch der Bundestagsabgeordneten Michaela Noll (links) und den beiden Mitarbeiterinnen Regina Eickhoff und Yvonne Hellwig (stehend von links).

Gerda Schroer strahlt übers ganze Gesicht: „Das ist aber schön, dass Sie mich besuchen kommen.“ Gemeint ist damit Michaela Noll, CDU-Bundestagsabgeordnete für Mettmann, die die Wohnanlage für Senioren „St. Josef Wohnen mit Service“ in Haan besuchte und dabei auch bei der 89-Jährigen vorbeischaute. Gerda Schroer wohnt seit März dieses Jahres in ihrer Wohnung im ersten Stock und überrascht Michaela Noll mit der Aussage: „Eigentlich habe ich ja immer was zu tun.“ Montags und dienstags beispielsweise hat die gebürtige Wuppertalerin ihre Wasch- und Bügeltage. Und gleich müsse sie auch noch einmal in die Stadt, Besorgungen machen. Bei der Organisation solcher Unternehmungen helfen Yvonne Hellwig und Servicekraft Regina Eickhoff vom Wohnanlagen-Team.

„Klingt gut“, sagt Michaela Noll und schaut sich in der Wohnung um. Wohnzimmer und Schlafzimmer sind separat und natürlich ohne Stufen zu erreichen. Das „St. Josef Wohnen mit Service“ besteht aus mehr als 30 Wohnungen unterschiedlicher Zuschnitte in Größen von 44 bis 90 Quadratmetern. Yvonne Hellwig: „Bei uns im St. Josef Wohnen mit Service leben die älteren Menschen selbständig und unabhängig in ihrer Wohnung und erhalten bei Bedarf qualifizierte Hilfe. Die Senioren bestimmen, wie sie leben möchten – wir unterstützen sie dabei“. „Es ist schön hier“, sagt Gerda Schroer und lädt Michaela Noll zum Erinnerungsfoto auf ihren großzügigen Balkon ein.  

Die Bewältigung des Alltags und drohende Vereinsamung im Alter sind für Michaela Noll wichtige Themen: „Meistens entscheiden sich ältere Menschen sehr spät für den Umzug in eine Einrichtung mit besonderen Dienstleistungen. Besser ist es, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen und sich zu informieren.“ Auch für Gerda Schroer kam die Entscheidung plötzlich. „Nach meiner Hüftoperation war das Treppensteigen einfach nicht mehr möglich“, sagt sie. Ihre Tochter, die mit ihrer Familie im benachbarten Vohwinkel lebt, hat ihr beim Umzug, der sich gleich an die Reha anschloss, geholfen.

„Das ist ein großer Schritt“, weiß Michaela Noll und ihre Gastgeberin nickt dazu. Wenn sie wollte, könnte Gerda Schroer im „St. Josef Wohnen mit Service“ einen Wäschedienst dazu buchen, aber sie winkt ab: „Das kriege ich noch gut allein hin.“ Das Miteinander im Haus wird jedenfalls groß geschrieben. Im „Treff“ im Erdgeschoss wird regelmäßig zum gemeinsamen Frühstück geladen. Mittwochs steht Crossboccia auf dem Programm. Gerda Schroer jedenfalls hat sich sehr gut eingelebt, muss jetzt aber erst einmal zum Einkaufen. Michaela Noll lacht zum Abschied: „Dann viel Spaß.“



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