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August 2015

Neue Leitung für die St. Lukas Klinik

Seit 1. August ist Johannes Wecker neuer Krankenhaus-Direktor der St. Lukas Klinik. Der 34-Jährige kommt von der Mosel zurück ins Bergische.

Johannes Wecker

Johannes Wecker

Das Rheinisch-Bergische ist für Johannes Wecker nicht neu. Schließlich wurde der 34-Jährige in der Hauptstadt des Rheinisch-Bergischen Kreises, in Bergisch Gladbach, geboren. „Von daher ist mir die Mentalität der Menschen hier nicht fremd“, sagt Johannes Wecker – auch wenn ihn die letzten vier Jahre an die Mosel verschlagen hatten. Dort war er als Kaufmännischer Direktor eines Krankenhauses unter anderem für die strategische Ausrichtung und damit auch für die wirtschaftliche Absicherung verantwortlich. „Erfolgreich“, stellt Gregor Hellmons fest. Der Geschäftsführer der Kplus Gruppe, zu der auch die St. Lukas Klinik gehört, ist sicher, mit Johannes Wecker den richtigen Mann für Solingen gefunden zu haben. „In Zeiten knapper Ressourcen und willkürlich scheinender Entscheidungen der Politik ist es wichtig, Führungskräfte zu haben, die anpacken, um die Versorgung der Menschen in der Stadt weiter zu sichern.“

Krankenhäuser sind ein eigener Kosmos: Patienten, Mitarbeiter, Medizin, Technik, Finanzen, Politik. „Als Krankenhaus-Direktor muss mal viel unterschiedliche Qualitäten besitzen, wenn man eine Klinik erfolgreich führen will“, sagt Gregor Hellmons. Klare Vorstellungen, Entscheidungs-freude und das Geschick, unterschiedliche Interessenslagen in den sich ständig verändernder politischen Rahmenbedingungen unter einen Hut zu bringen, seien unverzichtbar. Johannes Wecker bringe dies alles mit.

Nach dem Studium der Medienökonomie mit Schwerpunkt Management im Gesundheitswesen in Köln und einem Auslandssemester im australischen Newcastle war Johannes Wecker, der vor sechs Wochen zum ersten Mal Vater wurde, zunächst beim Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus tätig und wechselte dann auf die Krankenhausseite erst nach Düsseldorf und anschließend nach Zell an der Mosel. Die ersten beiden Wochen in Solingen waren angefüllt mit Terminen, mit dem Kennenlernen vieler neuer Menschen. Er sei sehr gut aufgenommen worden. „Die Mitarbeiter identifizieren sich mit ihrem Haus, das kann man überall spüren.“ Diese Stimmung sei für die Patienten wichtig, schließlich sei ein Krankenhaus-Aufenthalt für sie immer eine Ausnahmesituation. „Da sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, die bei aller Professionalität den Menschen, den sie vor sich haben, nicht vergessen.“



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