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August 2015

Neuer Chefarzt der Gynäkologie in Solingen

Krystian Kuboth übernimmt die Gynäkologie und Geburtshilfe an der St. Lukas Klinik zusätzlich zur Leitung der Abteilung im St. Josefs Krankenhaus Hilden. Ihm zur Seite stehen an beiden Standorten Teams aus erfahrenen Oberärzten, Pflegekräften und Hebammen.

Krystian Kutboth

Krystian Kutboth

Eine gute Mannschaft macht es möglich: Ab August 2015 leitet Krystian Kuboth die Frauenheilkunde der St. Lukas Klinik – zusätzlich zur Allgemeinen Gynäkologie und Geburtshilfe des St. Josefs Krankenhauses Hilden. Dort ist der 50-Jährige seit 2014 Chefarzt nachdem er zuvor fünf Jahre als Leitender Oberarzt und Vertreter des Chefarztes bereits in Hilden  verantwortlich war. Aus dieser Zeit kennt er die Doppelfunktion des damaligen Chefarztes Prof. Dr. Klaus Meinen, der über fünf Jahre ebenfalls beide Abteilungen leitete. „Wir haben in dieser Zeit gute Erfahrungen mit diesem System gemacht“, sagt Krystian Kuboth. Die Doppelverantwortung ist aufgrund der räumlichen Nähe der beiden Häuser, mit guter Organisation und nicht zuletzt mit einem sehr guten Team unterschiedlicher Berufsgruppen in Hilden und Solingen möglich. Die Neuauflage des Systems wurde erforderlich, weil sich Dr. Ioannis Tsitlakidis, der im Januar nach Solingen gekommen war, neu orientiert. „Die nun gefundene Struktur mit einem Chefarzt ist kein billiger Kompromiss“, sagt Gregor Hellmons. Der Geschäftsführer der Kplus Gruppe, zu der beide Krankenhäuser gehören, weiter: „Mit einem guten Team aus Ärzten, Pflegekräften und Hebammen unter der Leitung von Krystian Kuboth stärken wir beide Häuser.“

Das Leistungsspektrum der Gynäkologie und Geburtshilfe an der St. Lukas Klinik ist breit: familienorientierte Geburtshilfe, gynäkologische Tumorchirurgie, Chirurgie gutartiger Veränderungen, Diagnostik und Therapie von Harninkontinenz. Krystian Kuboth ist selbst dreifacher Familienvater, da liegt ihm die Geburtshilfe besonders am Herzen. „Frauen haben die Macht“, ist er sicher und möchte die werdenden Mütter zu einer natürlichen Geburt ermutigen. Eine individuelle Betreuung, die nicht erst im Kreißsaal beginnt, soll Ängste nehmen und das Vertrauen in die eigene Kraft stärken. „Das Normale ist das Bessere“, ist er sich sicher – für Mutter und Kind.

Eigentlich wollte Krystian Kuboth Kunsthistoriker werden, aber die Entscheidung Gynäkologe zu werden sei die beste seines Lebens gewesen. Auch nach 25 Jahren macht Krystian Kuboth sein Beruf noch immer Freude, auch wenn so manche Nacht dran glauben muss, wenn spontan ein Kind geboren wird. „In der Frauenheilkunde haben wir das gesamte Leben, von der Geburt bis zum Tod.“ Krystian Kuboth kennt die Sorgen und Nöte, die Freude und das Ringen mit Tabus seiner Patientinnen: Neben der Geburtshilfe hat er sich auf die gynäkologische Tumorchirurgie und die Diagnostik und Therapie von Harninkontinenz spezialisiert. In den Gesprächen gilt es Möglichkeiten aufzuzeigen und immer die Lebensqualität seiner Patientinnen im Blick zu halten. Gerade bei Harninkontinenz sei mit minimal-invasiven Eingriffen bei geringer Belastung viel Lebensqualität zu gewinnen.



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