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Juli 2015

Haaner Krankenhaus fit für die Zukunft

Es bleibt kaum ein Stein auf dem anderen: Über 14 Millionen Euro werden in den nächsten fünf Jahren in die Sanierung des St. Josef Krankenhauses Haan fließen. Die ersten Arbeiten auf der Station 3A werden noch in diesem Monat abgeschlossen werden.

Projektleiter Florian van Herk (links) und Krankenhaus-Direktor Kai Siekkötter freuen sich über die Fortschritte beim Umbau der Station.

Projektleiter Florian van Herk (links) und Krankenhaus-Direktor Kai Siekkötter freuen sich über die Fortschritte beim Umbau der Station.

Auch das Gebäude muss mithalten: mit den medizinischen und pflegerischen Anforderungen, mit der demografischen Entwicklung und mit den Anforderungen, die die Patienten stellen. Mit einem Fünfjahresplan wird sich das St. Josef Krankenhaus Haan fit für die Zukunft machen. „Wir haben geschaut, wie sich die Patientenzahlen voraussichtlich entwickeln werden, die baulichen Gegebenheiten dagegengestellt und dann ein Konzept entwickelt“, sagt Kai Siekkötter, Krankenhaus-Direktor im Haaner Krankenhaus. Allein beim Diabeteszentrum Rheinland Haan und der Gefäßchirurgie – die beiden Abteilungen spielen laut Siekkötter eng in einander – erwarten seriöse Hochrechnung eine Fallzahlsteigerung von 15 Prozent. Gleichzeitig wolle man sich orthopädisch beispielsweise mit dem Fußzentrum weiter medizinisch etablieren und erwartet dort ebenfalls einen höheren Bedarf. „Darauf müssen wir auch baulich reagieren.“


In den nächsten fünf Jahren werden im St. Josef Krankenhaus geprägt sein von Umzügen, vielen Planungen und Abstimmungen. Gute Kommunikation mit Mitarbeitern und Patienten sei eine Voraussetzung, dass die Baumaßnahme akzeptiert wird. „Wir hatten nur zwei Beschwerden wegen des Baulärms in den letzten Monaten“, sagt Kai Siekkötter, für den das auch ein Zeichen ist, dass die Haaner den Umbau des Krankenhauses wollen.


Bereits seit Herbst letzten Jahres läuft der Umbau der Station 3A. „Alles wird neu gemacht: Decken, Böden, Estrich, Versorgungsleitungen.“ Die Liste der Arbeiten, die Florian van Herk von der Technischen Abteilung koordiniert, ist lang. Die Station soll bereits in diesem Monat fertig sein, dann folgen noch vier weitere. Ab November nächsten Jahres wird der OP-Bereich an anderer Stelle neu aufgebaut, nach dem Umzug in die neuen Räume wird der Bereich dann für die Funktionsdiagnostik des Diabeteszentrums umgebaut. „Das Diabeteszentrum, das zurzeit noch in einem Nebengebäude untergebracht ist, wird ins Haupthaus integriert.“ Kai Siekkötter verspricht sich viel von den sprichwörtlich kurzen Wegen, die dann zu gehen sind. Über 14 Millionen Euro werden in die Baumaßnahmen, die in vier Abschnitte aufgeteilt sind, bis Mai 2019 in das Gebäude fließen. „Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort.“



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