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April 2015

Patientenforum Hüfte am St. Remigius Krankenhaus Opladen: 15. April 2015

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt von Jahr zu Jahr - eine Entwicklung, die leider auch zu einer Zunahme von „typischen Alterserkrankungen“ des Skelettsystems führt. Daraus resultiert ein hoher Informationsbedarf über moderne diagnostische Methoden und schonende Operationsverfahren. Privat-Dozent Dr. Ralf Decking, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Endoprothetik, und sein Team nehmen diese Situation zum Anlass, um über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftschmerzen Auskunft zu geben.

Privat-Dozent Dr. Ralf Decking

Das Hüftgelenk als lasttragendes Gelenk in der Mitte des Körpers ist in nahezu alle menschlichen Bewegungen involviert und gehört damit zu den Gelenken, die größten Belastungen ausgesetzt sind. Schmerzen auf Schritt und Tritt bedeuten eine enorme Einschränkung im Alltag. „Verschleiß, angeborene oder erworbene Fehlstellungen oder auch Durchblutungsstörungen des Knochens können gravierenden Einfluss auf die Mobilität und Lebensqualität haben“, fasst Privat-Dozent Dr. Ralf Decking, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Endoprothetik am St. Remigius Krankenhaus Opladen zusammen. Ziel der ärztlichen Behandlungen ist es somit, Beweglichkeit, Gehfähigkeit und Selbstständigkeit der Patienten wiederherzustellen bzw. im besten Fall zu erhalten. „Zwar sind Hüftoperationen ein Routineeingriff, dennoch bringt jede Operation ein Risiko mit sich und sollte gut überlegt sein“, gibt Privat-Dozent Dr. Ralf Decking zu Bedenken. Sein Anliegen und das seines Teams ist es, die verschiedenen Krankheitsbilder individuell zu behandeln. Konservative und operative Behandlungsmethoden müssen sorgsam abgewogen werden. Oft gilt es auch zu entscheiden, ob man durch frühzeitige, moderne gelenkerhaltende Operationen nicht den künstlichen Hüftgelenksersatz vermeiden oder deutlich herauszögern kann. Daher hängt der Behandlungserfolg nach wie vor von einer gründlichen Ursachenforschung und der Wahl der richtigen Therapie und des Zeitpunktes ab. Das Alter, der allgemeine Gesundheitszustand sowie die Art und Schwere der Hüfterkrankung spielen bei der Entscheidung für oder gegen eine Operation oder eine Hüftprothese eine wichtige Rolle. „Eine Aufklärung über die verschiedenen Methoden und die individuell richtige Behandlung ist sehr wichtig, auch um die Angst der Patienten abzubauen und spätere Probleme zu vermeiden“, führt Privat-Dozent Dr. Decking weiter aus. „Letztlich hängt es immer vom Einzelfall ab."

Weitere Informationen erhalten die Besucher des kostenfreien Vortragsabends im Seminarraum auf der 4. Etage des Ärztezentrums St. Remigius am 15. April um 18 Uhr. Im Anschluss gehen die Spezialisten auf persönliche Fragen ein.

Termine

15. April 2015, 18 Uhr
Beschwerden und Behandlungen des Hüftgelenkes

06. Mai 2015, 18 Uhr

Beschwerden und Behandlung des Schultergelenkes

Die Veranstaltung findet im Seminarraum auf der 4. Etage des Remigius Ärztezentrums, An St. Remigius 26, in Leverkusen-Opladen statt.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



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