Details

März 2015

Haan: Funktionsdiagnostik komplett erneuert

Für 430.000 Euro wurde die Funktionsdiagnostik im St. Josef Krankenhaus Haan umgebaut. Mit einer guten Bauplanung konnten die Arbeitsabläufe verbessert werden. Damit ist das Haus auch für die Anforderungen der Zukunft gerüstet.

Das Team aus Architekten, dem Krankenhaus-Direktor, Pflege und Chefarzt freut sich über den gelungenen Umbau.

Das Team aus Architekten, dem Krankenhaus-Direktor, Pflege und Chefarzt freut sich über den gelungenen Umbau.

Alle haben mitgezogen: Pflegekräfte, Ärzte und Patienten. „Die Haaner wollen, dass das Haus renoviert wird“, sagt Chefarzt Dr. Henning Henke angesichts der Patientenzahlen in der Endoskopie, die trotz des Umbaus bei laufendem Betrieb stabil geblieben sind. Kommunikation ist dabei neben der guten Planung entscheidend. „Das kann nur in enger Abstimmung gelingen“, ist Torsten Kanitz, Technischer Leiter in der Kplus Gruppe, zu dem das St. Josef Krankenhaus in Haan gehört, sicher. Architekten sind auch Kommunikatoren.

Allein im letzten Jahr wurden über 2.600 endoskopische Untersuchungen im Haaner Krankenhaus durchgeführt, Lungenfunktionstests und Ultraschall nicht mitgerechnet. „Der Umbau wurde notwendig, damit wir den stetig steigenden Patientenzahlen auch in Zukunft gerecht werden können“, erklärt Krankenhaus-Direktor Kai Siekkötter. 430.000 Euro wurden im Bau gut angelegt. Auf derselben Grundfläche konnten dank guter Ablaufplanung, die dann baulich umgesetzt wurde, ein zusätzlicher Untersuchungsraum für die Gastroenterologie für Spielgelungen von Magen und Darm entstehen, die einen Scherpunkt innerhalb der Inneren Medizin bilden.

In die Planung sind alle eingebunden worden, die im Bereich arbeiten. „So konnten wir ein Raumkonzept aufsetzen, das genau auf die Arbeitsabläufe und Vorgaben beispielsweise der Hygiene zugeschnitten ist“, sagt Florian van Herk als Projektleiter aus der Technik der Kplus Gruppe. Zwischen den beiden Untersuchungsräumen wurde zum Beispiel zentral die Aufbereitung platziert. „Die speziell gereinigten Endoskope werden in einem Schrank gelagert, aus dem wir sie von der reinen Seite entnehmen können, ohne überhaupt den unreinen Bereich betreten zu müssen“, sagt Dr. Henning Henke. Damit erfülle man die sich stetig verschärften Hygieneanforderungen auch für die Zukunft.

„Mit den Räumen sind wir jetzt gut gerüstet“, sagt Kai Siekkötter. Die Zahlen steigen. „Wir führen einige zeitaufwändige Spezialuntersuchungen durch, entnehmen beispielsweise endoskopisch Proben aus der Bauchspeicheldrüsen“, sagt Dr. Henning Henke. Dazu würden auch Patientenaus den umliegenden Häusern zugewiesen. „So steigen unsere Patientenzahlen – und natürlich auch dadurch, dass die Menschen immer älter werden.“



< Sinnliche Geburtsvorbereitung im St. Remigius Krankenhaus Opladen