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Februar 2015

Gesundes Auftreten: Patientenforum rund um den Fuß in Haan

Probleme mit den Füßen haben verschiedenste Ursachen, das zeigt die Themenvielfalt beim Patientenforum am 4. März im St. Josef Krankenhaus Haan. Zu Verletzungen und Problemen mit dem Sprunggelenk oder zu Fehlstellungen, können Besucher offene Fragen an vier Experten aus der Orthopädie und Unfallchirurgie stellen.

Dr. Wolfram Habel, Oberarzt am St. Josef Krankenhaus Haan, freut sich auf interessierte Besucher.

Dr. Wolfram Habel, Oberarzt am St. Josef Krankenhaus Haan, freut sich auf interessierte Besucher.

Ein unachtsamer Augenblick beim Sport oder Gehen und schon ist es passiert, der Fuß knickt um. Zu den Folgen können Bänder- und Knochenverletzungen gehören, die sich meist durch sofortigen Schmerzeintritt bemerkbar machen. „Eine Sprunggelenksfraktur ist der häufigste Bruch in der Beinregion bei Erwachsenen“, weiß Dr. Wolfram Habel, „dabei bricht das Gelenk aus Knochen und Bändern auseinander und muss zumeist operativ behandelt werden“. Der Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie am St. Josef Krankenhaus Haan ist am 4. März einer von vier Spezialisten beim Patientenforum „Rund um den Fuß“. In der Aula des Krankenhauses stellt er Diagnosemöglichkeiten und moderne Therapieoptionen vor. Dass Verletzungen am Fuß sehr verschieden sind, weiß auch Dr. Gunnar Schauf aus dem Alltag. „Daher haben wir unterschiedliche Themen vorbereitet, um Patienten breit zu informieren“, so der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Beim Patientenforum berät er, was bei Verschleißerscheinungen des oberen Sprunggelenks zu tun ist.

Neben Unfallverletzungen oder Verschleiß, können Fehlstellungen der Füße zu Problemen führen. Typische Krankheitsbilder sind die Hammer- und Krallenzehe. „Zu enge oder hohe Schuhe sind häufige die Ursache“, sagt Dr. Justus Stadler, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Eine leichte Spreizung der Zehen zueinander ist die gesunde Stellung, die heutige Schuhmode lässt das aber nicht zu.“ Zu den Folgen gehören schmerzhafte Versteifungen mit Bildung von Hühneraugen. „Mit orthopädischen Hilfsmitteln lassen sich Operationen hinauszögern oder vermeiden“, meint Dr. Justus Stadler, der beim Patientenforum die Frage klärt, wann eine Operation sinnvoll ist. Das gilt es auch beim sogenannten Knickplattfuß zu erörtern. „Die Therapie richtet sich immer nach dem Stadium und der Schmerzbelastung für die Patienten, denn in der Regel kann man mit einem Plattfuß lange Zeit schmerzfrei leben“, sagt Dr. Mona Abbara. Auch hier helfen zunächst orthopädische Einlagen. „Nimmt die Fehlstellung aber zu oder wird sogar das Sprunggelenk in Mitleidenschaft gezogen, hilft oft nur noch der operative Eingriff.“ Fragen zu diesen Themen beantworten die vier Experten am 4. März, ab 18 Uhr in der Aula des St. Josef Krankenhauses Haan. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier.



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