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Februar 2015

Gelenkersatz: überdurchschnittliche Leistungen in Leverkusen-Opladen

Gemäß gesetzlicher Vorgaben vergleicht die Geschäftsstelle Qualitätssicherung Nordrhein-Westfalen jährlich die Daten aller Kliniken mit bundesweiten Resultaten. Die Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik am St. Remigius Krankenhaus um das Team von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Ralf Decking, erzielte hier überdurchschnittliche Ergebnisse.

Priv.-Doz. Dr. Ralf Decking, Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik

Priv.-Doz. Dr. Ralf Decking, Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik

Rund 400.000 künstliche Gelenke, vorrangig an Schulte-, Knie- und Hüfte, werden in Deutschland jedes Jahr eingesetzt, mit steigender Tendenz. „Wesentliche Gründe sind der demografische Wandel und das veränderte, aktivere Bild des Älterwerdens“, so Priv.-Doz. Dr. Ralf Decking, Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik. Betroffene sind im St. Remigius Krankenhaus gut aufgehoben. Das geht aus der Überprüfung durch die unabhängige Initiative Qualitätssicherung Nordrhein-Westfalen (QS-NRW) hervor. Sie bescheinigt dem zertifizierten Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung am St. Remigius Krankenhaus Leistungen, die über dem bundesweiten Durchschnitt liegen. „Dies freut das ganze Team“, so der Chefarzt stellvertretend für die ärztliche, pflegerische und therapeutische Seite. „Unsere Patienten können sich hoher Expertise sicher sein.“

Überprüft werden von QS-NRW jedes Jahr alle Aspekte, die mit einem künstlichen Gelenkersatz einhergehen. „Das fängt mit der Eingangs-Untersuchung an, ob überhaupt ein künstliches Gelenk benötigt wird“, sagt Katja Badekow, Leiterin des Qualitätsmanagements. „Wir versuchen solange es geht, eine OP zu vermeiden“, so Priv.-Doz. Dr. Ralf Decking. Kommt es zu einer Operation, ist dies kein leichter Eingriff, „umso mehr freuen uns die sehr geringen Infektionsraten im Vergleich mit anderen Kliniken“. Entscheidend für die Qualität des Eingriffs, ist letztlich das Endergebnis. „Der richtige Sitz des künstlichen Gelenk und die Expertise des Behandlerteams sind verantwortlich für das Wohlbefinden“, weiß der Chefarzt. „Über die sorgsame Auswahl der Implantate, und falls nötig mit Computertechnik während der OP, passen wir die Endoprothese individuell an die Patienten an.“ Das gilt für den Ersteinsatz und die komplizierten Wechseloperationen, bei beiden schneidet die Fachabteilung im Vergleich zu anderen Kliniken ebenfalls überdurchschnittlich ab.

Für die Patienten gibt es jetzt einen besonderen Service. „Die Auswertungs-Tabellen sind für Laien nur schwer zu verstehen“, weiß Katja Badekow, „im Sinne der Transparenz haben wir diese verständlich aufbereitet“. Einsehen kann man sie auf der Homepage der Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik am St. Remigius Krankenhaus. „Wir wollen bestmöglich informieren“, sagt Priv.-Doz. Dr. Ralf Decking. Für ihn sind die guten Ergebnisse des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung auch Ansporn für die Zukunft, „schließlich wollen wir bei der nächsten Prüfung im kommenden Jahr wieder so gut abschneiden“.

Die Auswertung können Sie hier sehen.



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