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Januar 2015

Schick und gepflegt im Alter - Friseurmeisterin Iris Lawrenz eröffnet Salon im St. Albertus Altenheim

Waschen, Schneiden, Föhnen, eine neue Welle oder gar ein neuer Schnitt fürs silberne Haar - am 7. Januar 2015 eröffnet die erfahrene Friseurmeisterin Iris Lawrenz ihren Salon im St. Albertus Altenheim. Mit ihrer im Haus seit langem bekannten und geschätzten Mitarbeiterin Monika Heeger frisiert sie für mindestens zwei Tage fest im Haus.

Monika Heeger und Iris Lawrenz frisieren Gisela Nitze

Friseurmeisterin Iris Lawrenz weiß, was gut tut und angesagt ist. Insbesondere die Damen des Hauses freuen sich auf ihren Friseurbesuch und auch so mancher Mann weiß den Besuch im Salon zu schätzen. Gerade lässt sich Gisela Nitze Locken legen. Sie ist ganz begeistert von den neuen Räumlichkeiten. „Ich dachte zuerst, ich bin falsch hier – so schön ist es hier geworden.“ Die Seniorinnen und Senioren des St. Albertus Altenheim können sich mittwochs von 8-13 Uhr in dem frisch gestalteten und modernisierten Friseurraum im Erdgeschoss ihres Hauses hübsch machen und verwöhnen lassen. Durch einen warmen Anstrich, neue Möbel, aber vor allem neue Geräte bietet der Raum einen schönen Rahmen für einen Friseurbesuch in entspannter Atmosphäre.

Bei der Mehrheit der Kunden geht es nicht bloß um das Haare schneiden - es geht ums Wohlbefinden, um ein bisschen Abwechslung im Alltag, um Rituale und vertraute Gewohnheiten, Kontakt und Gespräche. Natürlich fragt die Chefin nach dem Befinden, nach Verwandten, dem Speiseplan der Woche oder dem Unterhaltungsprogramm im Haus. Alles, was die Herrschaften eben so gerade beschäftigt. "Man merkt, wie es den Leuten gut tut. Darin unterscheiden sich meine Kunden hier nicht von anderen", so Iris Lawrenz. 

Die Bewohnerin Ella Sothmann schaut sich im Rollstuhl bei einer Tasse Kaffee in Ruhe das muntere Treiben an. Sie freut sich schon auf ihren Termin in der nächsten Woche und stellt zufrieden fest: „Jetzt habe ich mein altes Ritual wieder.“ Neben einer schicken Frisur runden Augenbrauenzupfen und Wimpernfärben das Angebot ab. Heim- und Pflegedienstleiterin, Lydia Engels, weiß den kleinen Salon zu schätzen: "Gerade Frauen hören nie auf, sich über ihr Äußeres Gedanken zu machen," fügt sie wissend hinzu.

Während Frau Nitze unter der Wärmehaube sitzt, hat sich der Salon merklich gefüllt. Die nächsten Damen warten schon. Freundlich routiniert fährt Monika Heeger eine Dame zum Waschbecken. Auch einige Mitarbeiterinnen der Küche stehen im Salon, um Termine für die nächste Zeit auszumachen.

Bewohner, die den Salon nicht aufsuchen können, besucht Iris Lawrenz donnerstags in ihren Zimmern.




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