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November 2014

Vortrag am St. Josef Krankenhaus Haan: Wenn das Herz ins Stolpern gerät – Herzrhythmusstörungen

Tradition aus Leidenschaft – am Mittwoch, 12. November, beteiligen sich Dr. Henning Henke, Chefarzt Innere Medizin am St. Josef Krankenhaus Haan, und Oberarzt Dr. Thomas Ellermann, wieder mit einem Vortragsabend anlässlich der Herzwoche 2014. Das Thema in diesem Jahr: Herzrhythmusstörungen. Sie betreffen fast jeden zehnte Menschen, dazu die beiden Ärzte im Interview:

Dr. Henning Henke, Chefarzt Innere Medizin

Dr. Henning Henke, Chefarzt Innere Medizin

Dr. Thomas Ellermann, Facharzt Innere Medizin und Kardiologie

Dr. Thomas Ellermann, Facharzt Innere Medizin und Kardiologie

Wann muss man anfangen, sich bei Herzrhythmusstörungen Sorgen zu machen?
Dr. Henning Henke:
„Herzrhythmusstörungen können etwas völlig Normales sein, und fast jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal Unregelmäßigkeiten des Herzschlags verspürt. So sind beim plötzlichen Wechsel vom Stehen ins Liegen Extraschläge des Herzens völlig üblich. Viele Menschen haben auch schon mal Herzrasen gehabt, das als Klopfen bis in den Hals empfunden wird. Allerdings lösen ständige Rhythmusstörungen bei den meisten Menschen große Ängste aus, und sie sollten unbedingt ihren Arzt zu Rate ziehen. Nur so können gefährliche Rhythmusstörungen frühzeitig erkannt und vorbeugend behandelt werden.

Wie gelangen Sie zu einer Diagnose?
Dr. Thomas Ellermann:
„Um die genauen Ursachen der  Herzrhythmusstörungen abklären zu lassen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wenn aufgrund der Symptome auch nur ein geringer Verdacht auf eine Erkrankung entsteht, wird ein Kardiologe hinzugezogen. Dieser führt die relevanten Untersuchungen durch, so dass danach eine Behandlung eingeleitet werden kann.

Welche Ursachen können Herzrhythmusstörungen haben?
Dr. Thomas Ellermann:
„Herzrhythmusstörungen sind in der Regel keine eigene Krankheit, sondern meist die Folge von Erkrankungen oder anderen Einflüssen, die das Herz aus dem Takt bringen. Dabei zählen Menschen mit Durchblutungsstörungen und einer schlechten Pumpleistung des Herzens zu den Risikogruppen. Durch die Untersuchung mit modernen kardiologischen Untersuchungsverfahren ist gut einschätzbar, ob jemand gefährdet ist.“

Was erwartet die Besucher der Vortragsveranstaltung?
Dr. Henning Henke:
„Das Patientenforum am 12. November dreht sich um das Thema Herzrhythmusstörungen. Wir informieren über Beschwerden, Diagnose und mögliche Krankheitsverläufe. Dabei werden auch unterschiedliche Therapiemöglichkeiten vorgestellt. In der anschließenden Diskussion haben die Interessierten die Möglichkeit, alle Fragen zu stellen, die ihnen zum Thema am Herzen liegen.“

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.



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