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November 2014

Chefarzt der St. Lukas Klinik hält Vortrag beim GBS/CIDP Gesprächskreis in Solingen

Hinter dem Kürzel GBS steckt das Guillain-Barré-Syndrom, bei dem es zu Veränderungen des peripheren Nervensystems kommt. Betroffene leiden unter Lähmungen, die sich von den Extremitäten bis auf die Atmung ausbreiten können. Am 8. November trifft sich der Gesprächskreis GBS/CIDP Bergisch Land/Niederrhein und kann mit Prof. Dr. Marcel Dihné den Chefarzt der Neurologie an der St. Lukas Klinik in Solingen begrüßen.

Prof. Dr. Marcel Dihné ist Gastreferent beim Gesprächskreis zum Guillain-Barré-Syndrom.

Prof. Dr. Marcel Dihné ist Gastreferent beim Gesprächskreis zum Guillain-Barré-Syndrom.

„An GBS Erkrankte müssen oft intensivmedizinisch betreut werden“, weiß Prof. Dr. Marcel Dihné, Chefarzt der Neurologie an der St. Lukas Klinik in Solingen. Das neurologische Krankheitsbild steigere sich oft über Wochen bis es das größte Ausmaß der Symptome erreicht. „In der Hochphase der Krankheit müssen die Patienten manchmal sogar beatmet werden“, so Prof. Dr. Marcel Dihné. Die Symptome und Lähmungserscheinungen können, abhängig auch von der optimalen Therapie, komplett zurückgehen oder zu Teilen bestehen bleiben. Eine der chronischen Formen ist unter dem Kürzel CIDP bekannt.

Prof. Dr. Marcel Dihné ist am 8. November, um 11.00 Uhr, Gast beim GBS/CIDP-Gesprächskreis Bergisch Land/Niederrhein im Kplus Forum, um über Fortschritte, Behandlungsmöglichkeiten und aktuelle Erkenntnisse zu berichten. „Wir freuen uns, einen so kompetenten Ansprechpartner begrüßen zu dürfen“, sagt Ruth Stein-Rojko, Organisatorin der Selbsthilfegruppe.



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