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Juli 2014

Einrichtungen der Kplus Gruppe werden grün

An sechs Standorten der Kplus Gruppe werden neue, umweltfreundliche Blockheizkraftwerke eingebaut. So können die Einrichtungen über die Hälfte des Strom- und Heizbedarfs selbst produzieren. Eine Investition, die sich nicht nur finanziell lohnt, sondern auch der Umwelt zugutekommt.

Energielieferung via LKW - am Standort Haan wurde mit dem Blockheizkraftwerk auch das Heizöl überflüssig.

Energielieferung via LKW - am Standort Haan wurde mit dem Blockheizkraftwerk auch das Heizöl überflüssig.

Zum 1. August 2014 gehen in sechs Einrichtungen der Kplus Gruppe – Medizin und Pflege in katholischer Trägerschaft neue, umweltfreundliche Blockheizkraftwerke (BHKW) in Betrieb. „Damit kommen wir unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt nach“, freut sich Wolfram Bannenberg, Geschäftsführer der Kplus Gruppe, über die Investition. Rund 1,8 Millionen Euro haben die Bauarbeiten für drei Altenheime in Leverkusen, Monheim und Düsseldorf sowie das St. Remigius Krankenhaus in Opladen gekostet. Hinzukommen BHKWs in den Krankenhäusern St. Josefs in Hilden und St. Josef in Haan. „In Haan ist gleichzeitig die längst fällige Umstellung von Heizöl auf Erdgas erfolgt“, berichtet Torsten Kanitz, technischer Leiter der Kplus Gruppe. Seit Februar betreut er mit seinem Team das Projekt seitens der Kplus Gruppe und koordiniert die vielen Arbeiten von über 20 Firmen. Planerisch und beratend steht das Unternehmen EES ENERKO Energy Solutions GmbH aus Aachen zur Seite.

Dass umweltfreundlich nicht gleich mit mehr Kosten verbunden ist, zeigt die zu erwartende Amortisierung nach drei Jahren. Zudem können die drei Krankenhäuser und die drei Senioreneinrichtungen durch den Einbau 60 Prozent ihres Strombedarfs und über die Hälfte des Wärmebedarfs selbst erzeugen. Neben den finanziellen Vorteilen, die auch auf staatlichen Förderungen und Steuerbefreiungen beruhen, steht ein Plus für die Umwelt. Die BHKW sparen 26 Prozent Primärenergie und vermeiden so rund 900 Tonnen an CO2-Emissionen, 300 Tonnen kommen durch die Brennstoffumstellung in Haan hinzu. Bei den sechs Neuanschaffungen soll es nach Wolfram Bannenbergs Ansicht nicht bleiben: „Ende 2014 wollen wir auch in der St. Lukas Klinik in Solingen ein BHKW einbauen.“



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