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Juli 2014

Hildener Matthias-Brock-Stiftung unterstützt großzügig das St. Josefs Krankenhaus

Das Kuratorium der Matthias-Brock-Stiftung hat beschlossen, aus den Ausschüttungen des Wirtschaftsjahres 2012 dem St. Josefs Krankenhaus Hilden eine Zuwendung von über 100.000 Euro zukommen zu lassen. Damit wurden nun zwölf neue Pflegebetten und OP-Leuchten angeschafft.

Wolf-E. Uckermann, Dr. Stehan Oehmen, Monika Felkl, Martin Lindemann und Laurentius Beule

Das Lächeln der Krankenhaus-Direktorin Monika Felkl strahlt mit der Julisonne um die Wette. Grund ist, dass das Hildener Krankenhaus einen hohen Betrag von der Matthias-Brock-Stiftung erhalten hat. "Anschaffungen aus der Medizintechnik sind immer mit hohen Kosten verbunden. In Zeiten, in denen Ausgaben im Gesundheitsbereich sehr limitiert sind, freuen wir uns, dass durch solche Zuwendungen es uns möglich ist, schneller Dinge anzuschaffen, die sowohl den Patienten, aber auch unseren Mitarbeitern zugutekommen."

Mit dem Betrag wurden OP-Leuchten und Pflegebetten angeschafft. Befragt zu den Vorteilen der neuen OP-Lampen hebt der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Abteilung für Anästhesie Dr. Stephan Oehmen deren besondere Farbechtheit hervor. Durch die individuell einstellbare Farbtemperatur lassen sich besonders die Kontraste verbessern. Das spielt vor allem bei komplizierten Eingriffen im Bereich des Bauchs eine Rolle. Dort müssen Chirurgen die Operationsleuchten immer wieder in neue Positionen bringen. "Mit diesen Bewegungen verändert sich sofort auch die Lichtgebung, was für die Ausleuchtung des Operationsfeldes nachteilig sein kann", erläutert Dr. Oehmen. „Um dann wieder die ideale Beleuchtungsstärke zu haben, müssen herkömmliche Lampen manuell nachjustiert und fokussiert werden." 

Aber auch das Pflegepersonal kann sich freuen. Von der Ausschüttung der Stiftung konnten zwölf neue Pflegebetten angeschafft werden. Laurentius Beule, Pflegedirektor des Hauses, gerät geradezu ins Schwärmen, wenn er die Vorteile und Funktionsweise der neuen Betten erläutert. „Das Personal hat die Betten mit Freude getestet. Für die Mitarbeiter stellt die Handhabe der Betten eine wesentliche Erleichterung der Pflege und Mobilisation dar.“ Nicht nur, weil in den Betten Motoren von Porsche eingebaut sind… Aber nicht nur die Mitarbeiter profitieren von der Anschaffung, besonders auch die Patienten. Diese können, dank der elektrischen Steuerung, nun selbständig leichter ihre Position im Bett verändern. „Das bedeutet einen enormen Gewinn an persönlicher Freiheit."

Seit ihrer Gründung 2001 hat die Matthias-Brock-Stiftung bereits rund 1,8 Millionen Euro für die beiden Hildener Alteneinrichtungen und das St.-Josefs-Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Das Vermögen besteht aus rund 170 Wohnungen und Garagen, die die Stiftung selbst verwaltet. Überschüsse aus diesen Mieteinnahmen kommen der Stiftung zugute. Umgeben von so viel Dankbarkeit und Freude verweist Wolf-E. Uckermann, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, dennoch bescheiden auf den Stiftungsgründer: „Wir sind in der komfortablen Lage, das Geld mit Freude verteilen zu können und ernten den Dank, der dem Gründer gebührt."



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