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März 2014

St. Lukas Klinik: Onkologische Ambulanz erweitert

In den letzten beiden Jahren ist die Zahl der Patienten, die sich in der St. Lukas Klinik einer ambulanten Chemotherapie unterziehen, auf 1122 gestiegen. Jetzt konnte die Erweiterung der Onkologischen Ambulanz eingesegnet werden.

Prof. Dr. Ulrich Mahlknecht, Chefarzt des Schwerpunktes Onkologie und Hämatologe der St. Lukas Klinik.

Prof. Dr. Ulrich Mahlknecht, Chefarzt des Schwerpunktes Onkologie und Hämatologe der St. Lukas Klinik.

Die Zahl der Krebspatienten steigt stetig, jeder Dritte wird – statistisch gesehen – im Laufe seines Lebens an Krebs erkranken. „Krebs ist inzwischen auch eine chronische Erkrankung geworden“ sagt Prof. Dr. Ulrich Mahlknecht. „Wir begleiten unsere Patienten über viele Jahre.“ Seit Januar 2012 leitet Mahlknecht als Chefarzt den Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie an der St. Lukas Klinik, seither hat sich die Zahl der ambulanten onkologischen Patienten nahezu verdoppelt. Nun wurde neuer Raum geschaffen, der auf die Bedürfnisse der Patienten, aber auch an die der Mitarbeiter angepasst ist.

337 Quadratmeter stehen jetzt für Therapien, Untersuchungen und für Gespräche zur Verfügung. „Wir haben jetzt mehr Platz und damit auch mehr Ruhe für die Behandlungen geschaffen“, erklärt Pascal Pomberg, Assistent der Krankenhaus-Direktion der St. Lukas Klinik. „Dabei ist es uns gelungen, die familiäre, wohnliche Atmosphäre auch in den größeren Räumen zu erhalten“, ergänzt Prof. Dr. Ulrich Mahlknecht. Für Patienten, die oftmals viele Stunden in der Ambulanz verbringen, sei das besonders wichtig. Die Räume sind hell, farblich angenehm mit farbenfrohen Bildern gestaltet. Schon der Weg zur Onkologischen Ambulanz im Erdgeschoss der St. Lukas Klinik ist mit farbigen Bildern gesäumt, die in der Malstation von Carsten Weck entstanden sind. Auf der Malstation können Patienten in der kreativen Auseinandersetzung ihre Krankheit einige Zeit vergessen und sich in künstlerisches Schaffen versenken. Das Angebot wird von Prof. Dr. Ulrich Mahlknecht unterstützt, wie überhaupt alternative Heilmethoden mit denen der Schulmedizin kombiniert werden.

Räume sind das eine, die Menschen, die sie mit Nähe und Wärme füllen, das andere. „Die Mitarbeiter der Onkologie sind sehr engagiert, fachlich kompetent und von besonderer Herzlichkeit“, sagt der Ärztliche Direktor der St. Lukas Klinik, Dr. Hans-Ulrich Giesen. Gerade in Zeiten persönlicher Lebenskrisen, zu denen eine Krebserkrankung gehört, ist diese Herzlichkeit besonders wichtig, unterstützt Prof. Dr. Ulrich Mahlknecht: „Jeden Morgen wenn ich aufstehe bin ich dankbar, dass ich solche Leute habe.“ Monatliche Supervisionen helfen, die tägliche Arbeit mit Schwerstkranken, besser zu verarbeiten.



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