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Januar 2014

Gewappnet für die Zukunft: Aus dem Kplus-Verbund wird die Kplus Gruppe GmbH

Aus dem Kplus-Verbund wird die Kplus Gruppe GmbH als Holding von Gesundheitsanbietern mit Sitz im nordrhein-westfälischen Solingen. Ziel der katholischen Träger ist, auch in Zukunft souverän im Umfeld der schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen agieren zu können.

Geschäftsführer der Kplus Gruppe GmbH: Gregor Hellmons.

Geschäftsführer der Kplus Gruppe GmbH: Gregor Hellmons.

Der Volksmund weiß: Nur gemeinsam ist man stark. Im Gesundheitswesen ist das aktueller denn je: Die Gelder sind knapp, die Budgets gedeckelt, der medizinische Fortschritt schnell, die Ansprüche hoch. Es heißt zusammenrücken, Kooperationen einzugehen, Gruppen zu bilden. Aus dem Kplus-Verbund als virtuellem Dach wird die Kplus Gruppe – Medizin und Pflege in katholischer Trägerschaft.

Die Kplus Gruppe sichert als Holding mit Sitz im nordrhein-westfälischen Solingen mit seinen Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen, Therapiezentren, Medizinischen Versorgungszentren, Bildungseinrichtungen und einer Integrationsgesellschaft nicht nur die Gesundheitsversorgung in der Region, sondern auch knapp 3.000 Arbeitsplätze. Jede der 27 Einrichtungen ist Teil der Gruppe, Teil der Gemeinschaft mit gemeinsamen Zielen. „Ohne jedoch die eigene Individualität aufgeben zu müssen“, betont Geschäftsführer Gregor Hellmons. Das gesellschaftsrechtliche Konstrukt ist das einer klassischen Holding: Oben steht die Kplus Gruppe GmbH, deren Gesellschafter und damit Teilhaber katholische Kirchengemeinden in Solingen, Hilden, Monheim, Düsseldorf und Leverkusen-Opladen sowie das Erzbistum Köln sind. Unter dem Familienoberhaupt als strategisches Steuerungsinstrument stehen die jeweiligen Trägergesellschaften als hundertprozentige Töchter der Kplus Gruppe GmbH.

„Die Veränderung trägt den schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen Rechnung“, erklärt Gregor Hellmons. Man müsse sich Synergien schaffen, um auch zukünftig souverän agieren zu können. Hellmons: „Größe schafft Gewicht.“ Im Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte in Medizin und Pflege und in politischen Entscheidungsprozessen. „Wenn wir unser Gesundheitswesen weiter auf dem aktuellen hohen Niveau halten wollen, kommt der Politik eine große Bedeutung zu“, sagt Gregor Hellmons. „Bei diesen wichtigen Entscheidungen dürfen nicht nur die großen privaten Konzerne gehört werden, sondern auch konfessionelle Häuser wie wir, die vielfach die Versorgung im ländlichen Raum sichern und auch weniger lukrative Fachabteilungen vorhalten.“

Aber auch Christen müssen rechnen können: Denn auch wenn die Gesellschafter der Kplus Gruppe keine Renditen erwarten, müssen sich die Häuser tragen und Gewinne erwirtschaften. Nur so kann man in die Zukunft investieren und auch weiterhin hochwertige, moderne Medizin und Pflege anbieten. „Das ist die große Herausforderung in der alternden Gesellschaft in Deutschland, der wir als Kplus Gruppe mit Menschlichkeit und Nähe begegnen wollen.“



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