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September 2013

Lebensqualität mit Assistenz

25 Jahre, ein Vierteljahrhundert – so lange gibt es den St. Joseph Wohnpark und die MS-Station an der Langhansstraße. Selbständig leben und dennoch sicher betreut sein, ist das die Einrichtungen verbindende Motto, das schon bei der Grundsteinlegung für den damaligen Neubau sich als zukunftsweisend erwiesen hat.

25 Jahre MS-Station und St. Joseph Wohnpark

Franziskus Graf von Ballestrem, Karin Müller, Heike Reischmann, Birgitt Jansen und Karl-Heinz Wolf

So unterschiedlich die Ansprüche der Bewohner des Wohnparks und der MS-Station auch sind, gemeinsam verbindet sicherlich alle das Bedürfnis, unabhängig, doch sicher betreut zu leben. Seit 1988 bietet der Multiple Sklerose Wohnbereich St. Joseph 21 jüngeren und alten Menschen, die von Multipler Sklerose oder anderen artverwandten neurologischen Erkrankungen betroffen sind, ein Zuhause. Multiple Sklerose ist nach wie vor eine unheilbare Erkrankung. „Umso wichtiger ist es, die Pflegesituation für diejenigen zu sichern, die auf Hilfe angewiesen sind“, erklärt Heike Reischmann, Wohnbereichsleiterin des MS-Wohnbereichs St. Joseph ihren Anspruch bei der Arbeit. Dass sie und ihr Team herausragende Arbeit leisten, wurde im vergangenen Jahr auch offiziell honoriert: Die Einrichtung des Kplus-Verbundes wurde 2012 von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft als „DMSG-geprüfter Pflegedienst“ ausgezeichnet.

Auf einen würdevollen Umgang mit den Menschen, die im St. Joseph Wohnpark leben, legt auch Karin Müller großen Wert. “Wir freuen uns, wenn wir dazu beitragen können, dass die Bewohner ihren Alltag so selbstständig wie möglich gestalten können.“ Das Freizeitprogramm, das das Haus bietet, ist vielfältig, und mancher nimmt gern noch zusätzlich an Veranstaltungen im benachbarten St. Joseph Altenheim teil. Dass man im St. Joseph Wohnpark sehr gut alt werden kann, beweist Rudolf Pissulla, der seit der Neueröffnung hier ein Zuhause gefunden hat. Nicht nur er, auch andere Bewohner wie Sonja Schulz, die bereits 15 Jahre hier wohnt, schätzen den familiären, doch gleichzeitig respektvollen Umgang miteinander. Angesprochen, ob sie mit ihrer Entscheidung zufrieden ist, resümiert sie fröhlich: „Es war der richtige Schritt zur richtigen Zeit.“ Karin Müller, die gute Seele des Hauses, ermuntert mögliche Interessierte: „Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich unsere Einrichtung an, vielleicht gefällt es Ihnen ja bei uns.“ Frei werdende Wohnungen bleiben nicht lange ungenutzt.

Der Bereichsleiter der Senioreneinrichtungen, Franziskus Graf von Ballestrem, zu seinen Mitarbeiterinnen gewandt: „Über diesen langen Zeitraum auf einem anspruchsvollen Markt so qualitätsvolle Arbeit anbieten zu können, macht mich stolz und dankbar. ‚In guten Händen’, ist in unseren Häusern keine leere Floskel.“

25 Jahre sind ein guter Anlass zu feiern und so wird Ende der Woche das Jubiläum würdig begangen - hoffentlich bei ähnlich schönem Wetter wie heute.

 

 



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