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Mai 2013

Tag der Offenen Tür: Geburtshilfe Solingen

Die Abteilung für Geburtshilfe in der St. Lukas Klinik gibt Interessierten bei einem Tag der offenen Tür am Mittwoch, den 15. Mai, von 16 bis 20 Uhr Gelegenheit, sich zu informieren. Neben den Beratungen zur Geburt oder der Vorstellung der Kreißsäle informieren Hebammen, Stillberaterinnen und Ärzte auch über das spezielle Konzept des Bondings oder die Möglichkeit der Entnahme von Nabelschnurrestblut.

Kinderzeichnung

Kinderzeichnung einer werdenden Familie

Welche Möglichkeiten der Geburt gibt es, wie sieht ein Kreißsaal aus, wie starte ich mit meinem Kind in die ersten Wochen? Vor einer Geburt stellt sich den werdenden Eltern eine Vielzahl von Fragen. Dann ist es gut, wenn man im Vorfeld schon mal die Möglichkeit zur umfassenden Beratung hat. „Es ist wichtig, den Eltern die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen“, erklärt Prof. Dr. Klaus Meinen, Chefarzt der Geburtshilfe in Solingen. Damit die vorhandenen Fragen nicht zu Sorgen werden, bietet der Tag der offenen Tür in der Geburtshilfe der der St. Lukas Klinik eine gute Gelegenheit sich zu informieren. Interessierte können den Kreißsaal kennenlernen, Hebammen Stillberaterinnen und Ärzte beraten zu den verschiedenen Möglichkeiten der Entbindung und beantworten gern die Fragen rund um die Geburt eines Kindes.

Die Spezialisten der Geburtshilfe stellen auch das Bonding vor. Bei diesem speziellen Konzept wird das Kind, unmittelbar nach der Geburt, der Mutter auf die Brust gelegt. Der ununterbrochene Hautkontakt hat viele positive Effekte. So erlaubt das Bonding dem Baby, sich schneller vom Geburtsstress zu erholen. „Neugeborene können ihre Temperatur besser regulieren, sind ruhiger und schreien weniger, der Energieverlust ist daher geringer“, weiß Jana Schaumlöffel, Leitende Hebamme an der St. Lukas Klinik. Auch für die Mutter wirkt sich der frühe Aufbau einer Bindung positiv aus, so wird die Sicherheit im Umgang mit dem Baby gestärkt. Eine Studie belegt sogar, dass die Aufmerksamkeit der Mutter für die Bedürfnisse ihres Kindes erhöht ist, wenn sie Hautkontakt mit ihrem Kind nach der Geburt hatte. Ebenso können sich werdende Eltern über die Entnahme von Nabelschnurrestblut informieren. Denn in dem direkt nach der Geburt gewonnenen Blut befinden sich besonders viele Stammzellen. Sie sind in der Lage, zu allen Arten von Blutzellen heranzureifen. So sind sie vor allem zur Behandlung von Erkrankungen des Blutes, wie zum Beispiel Leukämie, geeignet. Die Eltern können entscheiden, ob sie das Nabelschnurrestblut spenden oder zur späteren eigenen Verwendung aufbewahren lassen.



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