Schlafmedizinisches Zentrum

Die Versorgungsschwerpunkte des Schlafmedizinischen Zentrums

Schlafapnoe

Beim Schlafapnoe-Syndrom kommt es zu Atemstillständen im Schlaf, die zu Sauerstoffmangel, erhöhter Herzbelastung und sogar zu einem Schlaganfall führen können. Dabei wird die Atemblockade entweder durch ein Zusammenfallen der Rachenwände bei der Einatmung oder durch eine Störung des Atmungszentrums im Gehirn verursacht. Vielfach betroffen sind übergewichtige Männer und Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Meist berichtet der Partner des Betroffenen von lautem, unregelmäßigem Schnarchen. Der Patient selbst leidet unter Schlaf- und Konzentrationsstörungen sowie unter Tagesmüdigkeit. Als Spätfolgen treten Bluthochdruck sowie aufgrund des Sauerstoffmangels Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hirnorganische Veränderungen auf. In den meisten Fällen kann durch eine Überdrucktherapie mittels Nasenmaske geholfen werden, die der Patient beim Schlafen anlegt.

Heim- und Langzeitbeatmung

Einen weiteren Schwerpunkt des Schlaflabors stellt die Heim- und Langzeitbeatmung dar. Hier wird die Atemnot von Menschen mit einer Atemmuskelschwäche oder einer Überlastung der Atemmuskulatur bei fortgeschrittenen Lungenerkrankungen oder einem deformierten Brustkorb gelindert.