Geburtshilfe

Die Versorgungsschwerpunkte der Geburtshilfe

Elternschule

Die Elternschule des St. Remigius Krankenhauses bietet Ihnen ein vielseitiges Angebot und eine persönliche und kompetente Begleitung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Das Angebot reicht von Geburtsvorbereitungskursen über Babymassage bis hin zur Rückbildungsgymnastik.

Nähere Informationen zum Kursangebot finden Sie hier.

Pränataldiagnostik

Viele Schwangerschaften verlaufen ganz normal und unproblematisch, und ein gesundes Kind kommt zur Welt. In wenigen Fällen besteht jedoch ein erhöhtes Risiko, dass das Kind an einer Krankheit leidet oder es in der Entwicklungsphase zu einer Schädigung des Embryos gekommen ist. Die Pränataldiagnostik bietet hier verschiedene Möglichkeiten der Früherkennung. Die pränatale, also vorgeburtliche, Diagnostik beschäftigt sich damit, Fehlentwicklungen und Erkrankungen des Kindes noch während der Schwangerschaft zu erkennen. In der geburtshilflichen Abteilung des St. Remigius Krankenhauses stehen moderne Methoden zur Diagnose zur Verfügung. Dank der 3-D-Ultraschalldiagnostik ist in der Schwangerenvorsorge z.B. eine lebensgetreue Darstellung des Kindes möglich. Aber auch die Organe und das Verhalten des Kindes im Mutterleib lassen sich mittels dieser hoch aufgelösten Bilder genau beurteilen. Das Angebot der pränatalen Diagnostik wird durch Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) und Dopplersonographie (zur Darstellung des Blutflusses in den kindlichen und einem Teil der mütterlichen Gefäße) vervollständigt.

Entbindungsbereich

mit Wehen-/Aufnahmezimmer, drei Kreißsälen, Säuglings- und Stillzimmer, Wochenstation

In der Opladener Frauenklinik werden jährlich 600 Kinder geboren. Ärzte und Hebammen setzen stets die neuesten Erkenntnisse der modernen, sanften und sicheren Geburtshilfe um. An einem unserer Informationsabende können Sie die behaglichen und funktionalen Kreißsäle und die Wochenstation mit Kinder- und Stillzimmer besichtigen.

Wenn Sie sich für unser Krankenhaus entschieden haben und sich die Geburt ankündigt, versucht das gesamte Team Ihren Wünschen nachzukommen. Die Kreißsäle bieten den werdenden Eltern genügend Rückzugsmöglichkeit, um die Privatsphäre zu wahren, aber auch alle Möglichkeiten sich für verschiedene Geburtspositionen zu entscheiden. Jeder Kreißsaal ist mit einem Rundbett oder einem breiten Bett, Gebärhocker, Seil und Pezziball ausgestattet. Außerdem können wir im Bedarfsfall auf alle Möglichkeiten der  modernen Medizin zurückgreifen. Zur natürlichen Wehenanregung oder Schmerzlinderung bieten wir Homöopathie, Akupunktur, Aromatherapie, warme Bäder, Bewegung und Atemhilfe an. In Situationen, in denen natürliche Mittel zur Linderung des Wehenschmerzes nicht ausreichen, können wir auf Wunsch auch eine Peridual-Anästhesie (PDA) anbieten, welche rund um die Uhr über unsere Anästhesieabteilung verfügbar ist. Die Anwesenheit des Vaters oder einer anderen vertrauten Person ist erwünscht. Diese Person kann aktiv am Geschehen mitwirken z. B. beim Durchtrennen der Nabelschnur.

Nach der Entbindung unterstützen wir Sie bei der Durchführung des 24h Rooming In. So ist Ihr Kind ständig bei Ihnen und die frühe Mutter-Kind-Bindung wird gewährleistet. Auf der Station werden Sie täglich von einer Hebamme betreut, die Ihnen im Bereich Wochenbett- und Neugeborenenpflege beratend zur Seite steht. So sammeln Sie Erfahrungen beim Stillen, Wickeln und Baden Ihres Kindes.

Um so früh wie möglich die Elternbindung zu gewährleisten, bieten wir Vätern die Möglichkeit, eines unserer Familienzimmer zu nutzen. Hier hat die Familie genügend Zeit, sich kennenzulernen und sich auf die Zeit zu Hause vorzubereiten.

Nachsorge

Jede Frau hat nach der Geburt eines Kindes Anspruch auf Hebammenbetreuung zu Hause. Fast jede Hebamme aus dem geburtshilflichen Team des St. Remigius Krankenhaus bietet die Wochenbett-Nachsorge an. Zu den Aufgaben der nachsorgenden Hebamme gehören u.a. die Beobachtung und Unterstützung bei der Wundheilung des Nabels, von Dammnaht oder Dammriss oder der Heilung einer Kaiserschnittnaht. Bei Still- oder Ernährungsproblemen ist die Hebamme ebenfalls die erste Ansprechpartnerin und steht mit Rat und Tat bis zu sechs Monate nach der Geburt zur Seite.

Die komplette Übersicht der Hebammen mit Telefonnummern und weiteren Beratungsangeboten finden Sie auf der Seite Hebammen und Kurse.