Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Energiemanagement

Die Kplus Gruppe geht verantwortungsvoll mit Energie um. Wir möchten unseren Energieverbrauch reduzieren, unsere Energieeffizienz verbessern und dadurch unsere Einflüsse auf die Umwelt so gering wie möglich halten. Doch was ist eigentlich alles Energie? Dazu gehört Strom, aber auch Wärme (z.B. durch die Heizung) aber auch der Treibstoff, der in unseren Autos verfahren wird.

Um all unsere Energieströme transparent darzustellen und zu bewerten, haben wir uns dazu entschieden, ein Energiemanagement-System nach der ISO-Norm 50.001 einzuführen. Dazu haben wir Prozesse festgelegt, interne Audits geführt und Maßnahmen zur Verbesserung unserer Energieeffizienz festgelegt. Durch eine Zertifizierung wollen wir zeigen, dass wir nach international geltenden Maßstäben verantwortungsvoll und nachhaltig mit Energie umgehen. 

Aber auch im Kleinen setzt die Kplus Gruppe auf Veränderungen dank Umdenken. Durch regelmäßige Pflichtschulungen werden Mitarbeitende - sowohl aus den medizinischen Bereichen als auch aus den zentralen Management Abteilungen - für Klimaschutz und Energieeffizienz sensibilisiert. Die Heizung ein paar Grad herunter zu stellen, auszuschalten während des Lüftens, das Licht zu löschen und Monitore komplett abzustellen beim Verlassen des Arbeitsplatzes sind nur einige wichtige Punkte, um Energie zu sparen. Zahlen belegen die Wirksamkeit dieser kleinen Maßnahmen und motivieren die Mitarbeitenden dran zu bleiben. In der Summe zeigen viele kleine Schritte eine große Wirkung.

Schädliche Treibhausgase im Gesundheitssektor

Wird nach Treibhausemmissionen gefragt, denken die meisten an Schwerindustrie, Transport und Energiegewinnung. Absolut korrekt. Aber die wenigsten würden an den Gesundheitssektor denken und schon gar nicht an die Anästhesie. Dabei verursachen Gesundheitseinrichtungen 5% der Emissionen. Rein rechnerisch verbraucht ein Krankenhaus so viel Energie wie eine Kleinstadt.

Narkosegase, die während Operationen entstehen haben einen enormen Effekt auf die Erderwärmung. In Deutschland entstehen 86% der Fluorkohlenwasserstoff-Emissionen durch Krankenhäuser. Innerhalb der Anästhesie machen sie über 50% der CO2 äquivalente (CO2äq)Quellen aus. Die restlichen gut 50% ergeben sich aus Energiemanagement, etc. (36%) und Müll/Verpackungen, Materialien und Lieferketten (13%).

  • 86% der Emissionen, das sind 77.000 Tonnen CO2äq/Jahr. Das wiederum entspricht etwa 980.000 Mal der Strecke mit dem PKW von Solingen bis in die 242km entfernte Partnerstadt Gouda.

Unser Beitrag zum Klimaschutz

Die gute Nachricht ist, Krankenhäuser können dem Trend der Erderwärmung entgegenwirken und zum Klimaschutz beitragen. Durch die geplante Einführung der Klimafreundlichen OP werden Niedrigflussnarkosegeräte und Narkosegasfilter eingesetzt. Narkosegasfilter absorbieren die verbrauchten Gase und speichern sie. So werden sie nicht weiter in die Atmosphäre abgegeben. Und nicht nur das. Sie können auch aufbereitet und wiederverwertet werden. Dies hat nicht nur einen positiven Effekt auf die Umwelt, sondern spart auch Geld und Ressourcen.

Klimaschutz im Krankenhaus ist umsetzbar!

Green Hospital

Die Organisation „Health Care Without Harm“ (kurz HCWH) visiert die Umgestaltung des weltweiten Gesundheitswesens an. Sie definiert den Begriff Green Hospital als ein grünes und gesundes Krankenhaus, das die Gesundheit der Bevölkerung fördert, indem es seinen ökologischen Fußabdruck stetig reduziert und sämtliche negativen Einflüsse auf das Krankheitsleiden der Bevölkerung eliminiert. Es soll angestrebt werden, dass das Gesundheitswesen ihren ethischen, wirtschaftlichen und politischen Einfluss mobilisiert, um eine ökologisch nachhaltige, gerechte und gesunde Welt zu schaffen.

Modernisierung und Neubau

Bei Baumaßnahmen wird neben der Funktionalität immer auch die Energieeffizienz und damit der Klimaschutz mitgedacht und wo immer möglich umgesetzt, z.B. beim neuen Trakt Haus D im St. Josefs Krankenhaus Hilden oder beim neuen OP im St. Josef Krankenhaus Haan. Allein durch diese beiden Maßnahmen konnten nur durch die Anpassung der Lüftungsanlage 32 Tonnen CO2 eingespart werden

Ein kleiner Auszug weiterer Maßnahmen:

  • Einbau stromsparender LED-Beleuchtung
  • Austausch von Warmwasser- und Heizungspumpen
  • Anpassung der Lüftungsanlagen
  • Umrüstung Kältemittel
  • Reduktion von Lebensmittelabfällen
  • Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität
  • Aufbau von Elektrotankstellen
  • Einführung Dienstrad-Leasing (E-Bike-Leasing)

Dies senkte bereits den Gesamtenergieverbrauch (Strom, Gas, Wärme) von 35,5 Prozent im Vergleich zum Ausgangsjahr 2013.

Ein großer Beitrag zum Klimaschutz wird der Anbau an das St. Josefs Krankenhaus in Hilden sein. Geplant sind unter anderem Photovoltaik Solarpanelen und ein begrüntes Dach. Erfahren Sie mehr.

Balance zwischen Umweltschutz und Patientensicherheit

Im Krankenhaus stehen die Sicherheit von Patientinnen und Patienten und Hygienerichtlinien selbstverständlich an erster Stelle. Dies ist unsere oberste Priorität. Trotzdem schließen sich die beiden Welten nicht aus. Die Abläufe in Krankenhäusern, bauliche Veränderungen, Sanierungen sowie die Mithilfe und das Umdenken der Mitarbeitenden verfügen über ein enormes Potential, Ressourcen und Energie einzusparen und Müll zu vermeiden. Wir möchten das Bewusstsein schärfen und unsere Einstellung zum Klimaschutz stärken, denn:

Gesunde Menschen kann es nur auf einem gesunden Planeten geben.

KLIK Green – Krankenhaus trifft Klimaschutz

KLIK Green ist ein Netzwerk für Klimaschutz im Gesundheitswesen. 250 Krankenhäuser und Rehakliniken sind Teil dieses Bündnisses – wir auch!

Drei Mitarbeitende der Kplus Gruppe sind ausgebildete Klimamanager und hatten gemeinsam mit den anderen 250 Häusern das Ziel, insgesamt 100.000 Tonnen CO2äq während der dreijährigen Projektlaufzeit einzusparen. Dies ist erfolgreich gelungen!

Die Partner des Projektes:
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. Landesverband Berlin
www.bund-berlin.de

Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) e.V.
www.kgnw.de

Universitätsklinikum Jena
www.uniklinikum-jena.de

Weiter Informationen erhalten Sie auf der Website https://www.klik-krankenhaus.de/startseite/

Energie sparen und die Umwelt schonen

Das Land NRW präsentiert die Kplus Gruppe als best practice Beispiel

Mit dem Betrieb von Blockheizkraftwerken spart die katholisch geprägte Kplus Gruppe mit Sitz an der Schwanenstraße in Ohligs in ihren Einrichtungen seit Jahren Energie. 2014 wurden die ersten Blockheizkraftwerke (BHKW) für die Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen der Kplus Gruppe in Betrieb genommen. Die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) steht im Mittelpunkt der vom Land NRW und der EU geförderten Initiative KWKhoch³. Auf der Homepage der Initiative KWKhoch³ ist die Kplus Gruppe jetzt als „best practice“ Beispiel zu sehen.

Der Film zeigt in 2:55 Minuten unter anderem Szenen aus dem Klinikalltag und aus der Genesis-Großküche an der Alsenstraße. Außerdem wird per Animation die Funktionsweise von Blockheizkraftwerken erklärt. Die Fakten zur Energieeffizienz liefert Wolfram Bannenberg, Geschäftsführer der Kplus Gruppe im Interview. Dank der millionenschweren Investition in die BHKW-Technik rechnet er in der Zukunft mit einem jährlichen Einsparpotenzial von etwa 800.000 Euro.

Torsten Kanitz

Leiter Technik und Klimamanager

Telefon 02 12/7 05-1 20 31

E-Mail an Torsten Kanitz

Patrick Preiss

Klimamanager

Telefon 02 12/7 05-1 20 48

E-Mail an Patrick Preiss

Peter Belak

Klimamanager

Telefon 02 12/7 05-1 20 30

E-Mail an Peter Belak

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