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November 2017

Patientenseminar in Hilden zu Arthrose im Hüft- und Kniegelenk

Schätzungen zufolge leidet jeder zehnte Bundesbürger an Abnutzungserscheinung an den Gelenken. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Im Kplus Forum Hilden informieren Experten am 6. Dezember 2017 um 19 Uhr kostenfrei über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten der Hüft- und Kniegelenksarthrose.

Dr. Hans Bayer-Helms ist unfallchirurgischer Chefarzt am St. Josefs Krankenhaus Hilden.

Lädt am 6. Dezember 2017 um 19 Uhr zum Patientenseminar ins Kplus Forum Hilden ein: Dr. Hans Bayer-Helms, unfallchirurgischer Chefarzt am St. Josefs Krankenhaus Hilden.

Arthrose beginnt klein und unauffällig: meist mit einem winzigen Schaden, einem ersten Abrieb am Knorpel, der noch keine Schmerzen verursacht. Knorpel enthält keine Nerven, die signalisieren könnten, dass hier etwas falsch läuft. Oft sind es Beschwerden wie Morgensteifigkeit, die Betroffene in die Praxis eines Orthopäden führen. Das Problem: Wenn die Diagnose „Arthrose“ gestellt wird, ist der Knorpel oft bereits stark abgetragen.

Dennoch: "Die Diagnose Arthrose ist kein Grund zur Resignation. Heilbar ist die Krankheit noch nicht, aber dennoch gibt es vielfältige Möglichkeiten der konservativen und operativen Behandlung mit dem Ziel der Schmerzlinderung, Erhaltung der Mobilität und Wiedererlangung von Lebensqualität", so die Meinung von Dr. Hans Bayer-Helms, dem unfallchirurgische Chefarzt am St. Josefs Krankenhaus Hilden. "Nicht jede Arthrose muss sofort mit einer Endoprothese versorgt werden", ergänzt Oberarzt Dr. Peter Heck. „Erst, wenn anhaltende Schmerzen bei Belastung auftreten, ständig Schmerzmedikamente nötig sind oder die Nachtruhe dauerhaft gestört ist, kann ein künstlicher Gelenkersatz ratsam sein."

Um Sorgen und Ängste frühzeitig auszuräumen, aufzuklären und verschiedene Behandlungsansätze darzustellen, haben die beiden Hildener Mediziner die Patientenveranstaltung organisiert. Mit im Boot ist ihr Kollege Darius Jastrzebski vom Orthopädisch-Chirurgischen Zentrum Langenfeld, der zu dem umfangreichen Spektrum konservativer Therapien referiert.

Die Möglichkeiten und Machbarkeiten des künstlichen Gelenkersatzes an Knie und Hüfte werden den Besuchern verständlich erläutert. In jedem Fall aber gilt: "Eine rechtzeitige Diagnose und bewusster Umgang mit der Erkrankung sind wichtig, um optimale Ergebnisse zu erzielen", darin ist sich das Referententeam einig.  Nach den Vorträgen gibt es die Möglichkeit, mit den Referenten zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.



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