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Juli 2017

St. Remigius Krankenhaus Opladen: Dr. Claudia Münks-Lederer ist Chefärztin der Inneren Medizin

Dr. Claudia Münks-Lederer kann in der großen internistischen Abteilung in Opladen ihre Vorstellung von personalisierter Medizin, die den ganzen Menschen sieht umsetzen.

Die Pneumologin Dr. Claudia Münks-Lederer leitet die Innere Medizin am St. Remgius Krankenhaus Opladen. Ihr Ansatz ist die personalisierte Medizin, die den ganzen Patienten in den Blick nimmt.

Chefärztin der Inneren Medizin im St. Remgius Krankenhaus Opladen: Dr. Claudia Münks-Lederer. Foto: Kplus Gruppe

Sie kehrt zurück ins Rheinland. Doch das sei, so Dr. Claudia Münks-Lederer, nicht der Grund für die Entscheidung gewesen, am St. Remigius Krankenhaus Opladen die Leitung der Inneren Medizin zu übernehmen. Vielmehr sei es die Aufgabe gewesen, eine internistische Abteilung zu leiten, bei der alle Spezialisierungen unter einem gemeinsamen Dach zusammengefasst sind. „Das ist das, was ich unter Medizin verstehe“, sagt die 55-jährige Fachärztin für Innere Medizin, die neben einer breiten allgemeininternistischen Ausbildung ihren Schwerpunkt auf die Diagnostik und Therapie von Lungenerkrankungen gelegt hat.


Die Pneumologie ist eine der großen medizinischen Säulen innerhalb der 105 Betten starken Abteilung für Innere Medizin. Die Gastroenterologie (Magen-Darm), die Diabetologie, die Kardiologie (Herz) sowie die Schlaf- und Beatmungsmedizin werden als besondere Expertisen innerhalb eines Teams von Dr. Claudia Münks-Lederer geleitet. Hinzu kommt eine ambulante pneumologische Rehabilitation. „Mit der Struktur folgt die Abteilung dem Prinzip von Spezialisierung und Integration“, sagt Krankenhaus-Direktor Dr. Martin Biller. Ein Prinzip, das ganz im Sinne der neuen Chefärztin ist. „Damit ist personalisierte Medizin erst möglich“, ergänzt Dr. Claudia Münks-Lederer. „Wir wollen die Patienten als ganzen Menschen sehen und nicht nur durch die Spezialistenbrille betrachten.“


Die gebürtige Düsseldorferin studierte in ihrer Heimatstadt und absolvierte ihre umfassende internistische Ausbildung unter anderem in Solingen, bevor sie für 14 Jahre ins fränkische Fürth ging. Zuletzt war sie als Chefärztin an den beiden Standorten des Klinikums Vest in Recklinghausen und Marl tätig. Dr. Martin Biller freut sich über den Neuzugang – auch weil mit Dr. Claudia Münks-Lederer zum ersten Mal eine Frau eine medizinische Fachabteilung leitet. Und das nicht nur in Opladen, sondern auch in der gesamten Kplus Gruppe, zu der mehrere Krankenhäuser in Leverkusen, Haan, Hilden und Solingen gehören. „Die Stelle hat sie aber nicht bekommen, weil sie eine Frau ist“, sagt er. Ihre fachliche Qualifikation gepaart mit ihren Führungskompetenzen und der Empathie habe überzeugt. „Die Kombination ist nötig, um eine so große Abteilung mit vielen Spezialisten führen zu können.“ Dr. Claudia Münks-Lederer sei eine gute Diagnostikerin, aber auch eine versierte Therapeutin, die auch die interventionellen Eingriffe beherrsche.



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