Häufige Fragen

Was ist die Kplus Gruppe?

Die Kplus Gruppe bündelt Kompetenzen in der Region, um hochwertige Medizin, Pflege und Therapie auch in Zukunft wohnortnah anbieten zu können. Mittlerweile gehören über zwanzig Institutionen des Gesundheitswesens zur christlich geprägten Kplus Gruppe und knüpfen ein dichtes Gesundheitsnetz für die Region. Patienten und Bewohner können so vom Wissen aller Mitarbeiter in der Gruppe profitieren, ohne auf die persönliche Atmosphäre der Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen vor Ort verzichten zu müssen. Wir sind für Sie da. Menschlich. Kompetent. Nah.

Welche Unterlagen werden für die Aufnahme im Krankenhaus benötigt?

Nach einer ärztlichen Untersuchung in der Ambulanz wird Ihre Anmeldung in der Patientenverwaltung vorgenommen. Dazu benötigen wir Ihre persönlichen Daten, den Einweisungsschein Ihres Arztes sowie Ihre Krankenversicherungskarte. Sofern sie Ihnen vorliegen, bringen Sie bitte auch die Befunde aus Voruntersuchungen wie aktuelle Röntgenbilder oder Ergebnisse von Spiegelungen mit.

Was ist für die Aufnahme in einer Senioreneinrichtung notwendig?

Für die Aufnahmeformalitäten sind verschiedene Dokumente und Bescheinigungen erforderlich. Der Antrag auf vollstationäre Pflege muss vor der Aufnahme bei der Krankenkasse gestellt und bewilligt werden. Zusätzlich wird die Mitteilung der Pflegekasse über die festgestellte Pflegestufe bzw. ärztliche Bescheinigung über die Erforderlichkeit der vollstationären Pflege benötigt. 

Bei allen Fragen rund um das Thema Heimunterbringung stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen gerne zur Verfügung. Auch bei der Erledigung der erforderlichen Formalitäten helfen wir Ihnen selbstverständlich. Wir begleiten, beraten und unterstützen Sie vom ersten Gespräch bis zum tatsächlichen Einzug. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen außerdem in Fragen der Finanzierung oder des Einzugs weiter.

Wie wird der Datenschutz gewährleistet?

Auch im Krankenhaus und in den anderen Einrichtungen des Verbundes sind Ihre persönlichen Daten geschützt und werden ohne Ihre Erlaubnis nicht weitergegeben. Sämtliche Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Alle Aufzeichnungen Ihrer Behandlungen und Ihre Angaben über Ihre familiäre und berufliche Situation werden geheim gehalten. Die Krankenversicherung erhält nur die Angaben, die für die Abrechnung erforderlich sind.

Gibt es fremdsprachiges Personal?

Insbesondere in einer außergewöhnlichen Situation wie es ein Krankenhausaufenthalt oder der Einzug in eine Pflegeeinrichtung sein kann, tut es gut, sich auch in der eigenen Muttersprache verständigen zu können. Viele Mitarbeiter haben sich dazu als Dolmetscher zur Verfügung gestellt. Bitte fragen Sie bei Ihrem betreuenden Pflegepersonal nach.

Was ist bei der Entlassung aus dem Krankenhaus zu beachten?

Die Entscheidung, wann der Heilungsprozess so weit fortgeschritten ist, dass eine Entlassung zu verantworten ist, obliegt dem behandelnden Arzt. Bei Entlassung auf eigenen Wunsch müssen wir Ihnen die Verantwortung übertragen. In diesem Fall wird Ihnen eine entsprechende Erklärung zur Unterschrift vorgelegt. Sollten Sie nach Ihrer Entlassung weitere pflegerische Betreuung benötigen, z. B. im Rahmen von häuslicher Pflege, so kann dies bereits während Ihres Krankenhausaufenthaltes geklärt und organisiert werden. Bitte sprechen Sie dazu möglichst frühzeitig das Pflegepersonal Ihrer Station oder den Sozialdienst des Hauses an.

Auch bei Ihrer Entlassung sind einige Formalitäten notwendig: Bitte melden Sie sich in der Patientenverwaltung ab. Die von den Krankenkassen geforderte Eigenbeteiligung bitten wir, am Entlassungstag dort zu entrichten. Bitte denken Sie auch an die Schlussabrechnung für Ihr Telefon. Sie muss innerhalb von 14 Tagen nach Ihrer Entlassung erfolgen, da sonst das Guthaben verfällt. Bei Fragen helfen Ihnen die Mitarbeiter des Empfangs gerne weiter.
Bevor Sie unser Haus verlassen, sollten Sie nochmals überprüfen, ob Sie alle persönlichen Dinge eingepackt haben – auch möglicherweise hinterlegte Wertgegenstände. Bitte denken Sie außerdem daran, entliehene Gegenstände zurück zu geben.

Wer trägt die Kosten für den Aufenthalt in einer Senioreneinrichtung?

Die Höhe der Kosten ist abhängig von der Wahl der Einrichtung und der jeweiligen Pflegestufe. Über die Höhe der Kosten gibt es Verträge zwischen dem Träger der Einrichtungen und den Pflegekassen, die zuvor geprüft haben, ob die Kosten angemessen sind. Die Pflegekosten („Pflegesätze“) werden nach Tageswerten berechnet und setzen sich aus folgenden 3 Teilbeträgen zusammen: Pflegekosten + Investitionskosten + Kosten für Unterkunft und Verpflegung.

Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen in Fragen der Finanzierung gerne weiter.

Was soll ich für meinen Krankenhausaufenthalt mitbringen?

Im Krankenhaus gilt: weniger ist mehr. Wir haben Ihnen unter dem Menüpunkt Patienten und Besucher eine Liste der Dinge zusammengestellt, die Sie mitbringen sollten. Bitte verzichten Sie auf Wertsachen und größere Mengen Bargeld.

Welche Pflegekosten gibt es im Krankenhaus?

Der Pflegekostentarif wird Ihnen bei der Krankenhausaufnahme übergeben. Bei Fragen steht Ihnen die Patientenverwaltung gerne zur Verfügung.

Welche Aufgaben übernimmt der Soziale Dienst im Krankenhaus?

Der Soziale Dienst unterstützt Patienten, deren Angehörige und Bezugspersonen bei allen Problemen, die sich aus Krankheit und Hilfsbedürftigkeit ergeben können, zum Beispiel

  • bei Fragen, welche nachstationäre Versorgung die richtige ist
  • bei Hilfen, die für die ambulante Versorgung zuhause notwendig sind
  • bei dem Problem einer Heimunterbringung, bei Kurzzeitpflege, Tagespflege, Hospiz und betreutem Wohnen
  • bei der Einleitung medizinischer und sozialer Rehabilitationsmaßnahmen
  • bei Fragestellungen rund um den Schwerbehindertenausweis
  • bei einer bestehenden Suchtproblematik
  • bei emotionaler Überforderung durch krankheitsbedingte Veränderungen im Alltag.

Das Pflegepersonal auf den jeweiligen Stationen stellt gerne den Kontakt zum Sozialen Dienst her.

Was sind Wahlleistungen?

Sofern Sie gesetzlich krankenversichert sind, entstehen Ihnen für die Inanspruchnahme der allgemeinen Krankenhausleistungen, außer den gesetzlichen Zuzahlungen, keine gesonderten Kosten. Diese Leistungen werden direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Privatärztliche Wahlleistungen hingegen sind gesondert zu vereinbaren und vom Patienten zu bezahlen. Nähere Informationen zu den Wahlleistungen und Kosten erhalten Sie in der Patientenverwaltung.

Welche Praktika sind in der Kplus Gruppe möglich?

In den Einrichtungen der Kplus Gruppe können Praktika in mehreren Bereichen absolviert werden. Zum Beispiel das Pflegepraktikum während des Medizinstudiums, ein Praktikum zur Vorbereitung auf die Krankenpflegeschule, ein Praktikum als Voraussetzung für die Ausbildung zum Krankengymnasten und vieles mehr.

Gibt es Stellen für "Bufdis" in der Kplus Gruppe?

In den Einrichtungen der Kplus Gruppe kann der Bundesfreiwilligendienst (BuFDI) in verschiedenen Bereichen absolviert werden.

Hilfe, Pflege und Betreuung - das sind die Aufgaben eines „Bufdi" in einem Krankenhaus oder einer Senioreneinrichtung des Kplus-Verbundes. Die Ausbildung im Pflegehilfsdienst vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten mit dem Ziel, dass Bundesfreiwillige in der Grundpflege und der allgemeinen Stationsarbeit nach einer entsprechenden Einarbeitungszeit verantwortungsvoll mitwirken können.

Voraussetzung für eine Tätigkeit in diesem Bereich ist die Bereitschaft, sich mit kranken oder alten Menschen zu befassen, sie zu versorgen und ihnen Hilfestellung zu geben.